Im Gespräch mit Der III. Weg

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Multikulti trifft Nationalismus

Hier geht es direkt zum Blog: https://multikultitrifftnationalismus.wordpress.com/

 

Heute gibt es ein Streitgespräch zwischen Nana Domena und mir. Zugegeben, ein afrikanischer Einwanderer ist ein etwas ungewöhnlicher Gesprächspartner. Mit Nana Domena kam ich am Rande der Pegida-Demo in Köln (in dem Video ab 3:25 Minute) am 09.01.2016 ins Gespräch. Da er meine Aussagen in seinem Videobeitrag nicht verfälscht und umgelogen hat, wie es für die demokratische Haßpresse üblich ist, und er ehrliches Interesse an meinen Ansichten bekundet hat, habe ich mich dazu entschlossen, seine Fähigkeit als „Connector“ auf die Probe zu stellen. Wir werden sicherlich nicht die besten Freunde, aber wenn sich jemand unbefangen mit meinen Positionen auseinandersetzen möchte, dann sehe ich keinen Grund, dem aus dem Wege zu gehen.

Nach Abschluß dieser Befragung haben wir ein Video gedreht. Dieses Videoprojekt wollen wir fortführen und auch auf Fragen von außen intensiver eingehen. Dieses Video stellt mehr oder weniger einen Einstig in unseren Dialog dar. Anregungen und Fragen kannst Du direkt unter das Video in die Kommentarspalte posten. Wir werden versuchen, darauf einzugehen.

An dieser Stelle möchte ich Nana Domena meinen tiefsten Respekt aussprechen, der in Bezug zum Videodreh in jeder Hinsicht sein Wort gehalten hat! Alles lief absolut fair, auf Augenhöhe und ohne Hintergedanken ab. Derartige journalistische Qualitäten ist man wahrlich nicht mehr gewohnt, gehört es doch zum guten Ton in diesem Regime, alles medial zu diffamieren und zu entstellen, was nur im geringsten Ansatz „rechts“ oder „national“ angehaucht ist. Ich denke, man kann hier schon von einem Tabubruch sprechen. Doch mache Dir selbst ein Bild:

Hier nun die weitaus ausführlichere Befragung in Schriftform. Sie ist eine sehr gute Ergänzung zum Video, in dem wir aus Gründen des Umfangs und der Zeit nicht alles detailliert besprechen konnten.

Frank: Hallo Nana! Erst einmal vielen Dank an Dich, daß Du Dich an diesem doch sehr ungewöhnlichen Projekt beteiligst. Wie es scheint, hast Du viel mit sogenanntem Entertainment zu tun. Erzähle uns ein bißchen von Dir, was Du tust und wo Deine Wurzeln liegen.

Nana: Hallo Frank, gerne erzähle ich Dir ein wenig von mir und meinem Leben. Meine ursprünglichen Wurzeln liegen in Ghana. Mit 6 Jahren bin ich zu meiner Pflegemutter nach Deutschland gekommen, die mich wie ihren eigenen Sohn groß gezogen hat. Außerdem besitze ich einen holländischen Paß, deswegen pflege ich immer zu sagen: „Die Power aus Ghana, die Lockerheit aus Holland und die Zuverlässigkeit aus Deutschland!“

Aufgrund meiner dunklen Hautfarbe komme ich sehr oft in Berührung mit dem Thema Rassismus, obwohl ich die Sprache Deutsch besser spreche, als so mancher Deutsche selbst. In meiner Kindheit habe ich noch in Recklinghausen gelebt. Schon dort bin ich des öfteren in Berührung mit der rechten Szene gekommen. Bei dieser muß ich allerdings mit meiner offenen und positiven Art einen so guten Eindruck hinterlassen haben, daß sie bei Demonstrationen immer gerufen haben: „Ausländer raus, außer Nana!“

Ich persönlich bin ein sehr weltoffener Mensch und habe selbst auch sehr viele internationale Freunde, das beinhaltet: Ich respektiere alle Menschen, egal welcher Religion sie angehören oder welche Hautfarbe sie haben. Und wenn man sich an Regeln hält und sich dem Land anpaßt, kann jeder es schaffen, seine Träume zu verwirklichen. Ich bin ein sehr gutes Beispiel dafür. Heute bin ich selbständig, leite eine Medien- und Eventagentur mit einer überschaubaren Anzahl an Mitarbeitern. Nebenbei helfe ich, Menschen miteinander zu verbinden und Geschäfte aufzubauen.

Frank: Das ist in der Tat eine echte Leistung. Dafür gebührt Dir mein Respekt. Was das Respektieren anderen Menschen und Kulturen angeht, so sehe ich das genauso. Jedes Volk und jede Kultur hat seine, bzw. ihre Daseinsberechtigung und ein Anrecht auf einen eigenen Lebensraum. Denn nur dort kann jeder seine Kultur ausleben, ohne die Gefühle anderer zu verletzen.
Dein Werdegang klingt nach dem, was man gerne als gelungene Integration bezeichnet. Deine Erfahrungen mit Angehörigen des Nationalen Widerstandes scheinen ebenfalls nicht unbedingt nur negativ geprägt zu sein. Denkst Du, Du bist für die Masse der Migranten in Deutschland repräsentativ? In Köln habe ich schon darauf hingewiesen, daß Du bei bundesweit mehreren tausend Sexualstraftätern aus Afrika und dem Orient in nur einer Nacht ein schwaches Gegengewicht darstellst. Natürlich ist jeder in erster Linie für sein Handeln selbst verantwortlich. Aber jeder Mensch mit der Gabe logisch zu denken,  erkennt hier eben nicht ein „Männerphänomen“, sondern ein Kultur- und Rassenphänomen.  Denn ohne diese Migranten hätten diese Massenübergriffe erst gar nicht stattgefunden.

Nana: Ja, das denke ich. Ich bin vielleicht nicht für die Masse der Migranten repräsentativ, stelle aber wohl eine Art „Integrationsideal“ dar. Jeden Morgen stehe ich 6 Uhr auf und gehe joggen und bin jeden Tag, der Erste, der auf der Arbeit erscheint und abends der Letzte, der das Licht ausknipst und die Bürotür abschließt. Ich werde in meinem Viertel auch akzeptiert und komme mit allen problemlos aus. Ich verfolge den Traum, dieses Unternehmen auch in die nächste Generation zu tragen, also Kindern – meinen Kindern, irgendwann mit meiner Frau zu übergeben. Eine nationale und teilweise internationale Expansion passiert schon teilweise.
Ich denke schon, daß es ein kulturelles Problem ist. Aber die wenigsten Menschen hinterfragen nach solchen Eskalationen. Denn man will ja nur das, was man sieht, auch wahrnehmen. Daß aber viele Migranten aus einem Land kommen, wo Sexualität gleich Null ist, wo Frauen, bis auf den Augenschlitz, vermummt sind, wo Frauen nur als Objekt gesehen werden. Und dann kommen sie nach Deutschland und sehen Frauen leicht bekleidet, sehen Plakate von Sauna-Clubs und Frauen gehen teilweise auf die Migranten zu und sprechen mit ihnen. Ich kann versuchen nachzuvollziehen, daß man da reizüberflutet ist. Aber die Täter sind sich im Klaren über die Gesetzeslücken in Deutschland, über die milden Strafen und das ist auch der Grund, warum es ausgenutzt wird.

Frank: Derlei Eskalationen bieten in meinen Augen wenig Spielraum für Interpretationen. Zumal solche sexuellen Übergriffe in deren Ländern ebenfalls stattfinden. Ich erinnere mich an Massenvergewaltigungen in Indien, die vor kurzem noch durch die Medien geisterten, oder Übergriffe in arabischen Ländern, die als Al-Taharrush bekannt sind. Schweden ist z.B. bei Vergewaltigungen weltweit auf Platz zwei. Die Täter sind jedoch in der Regel keine Bio-Schweden sondern Araber und Afrikaner. Was die milden Strafen angeht, so gebe ich Dir Recht. Kindesmißbrauch wird sogar weniger scharf bestraft, als wenn man eine „volksverhetzende“ Meinung vertritt. Ein weiterer Beweis für die moralische Verkommenheit dieses Systems.

Was war für Dich der Grund, ein Video über die Pegida-Demo aufzunehmen. Was waren Deine Eindrücke von den Teilnehmern und was die auffälligsten Unterschiede zwischen den Pegida-Demonstranten und ihren Gegnern?

Nana: Schon seit jeher interessiert mich die andere Seite, die gegen alle „Rassen“ wettert. Ich wollte einfach nur Zusammenhänge verstehen und versuchen nachzuvollziehen, wieso man auf der Straße demonstriert. Welche Menschen stecken dahinter? Welche Intension verfolgen sie? Damit wollte ich meinen Geist und auch meinen Intellekt weiterbilden.

Zunächst einmal muß ich ehrlich gestehen, daß auch ich, als selbstbewußter Mann, ängstlich war, diese Straßendemo zu besuchen. Auch mit dem Hintergrund, das Ganze filmisch festzuhalten. Aspekte wie Angst vor Ablehnung, verbale Haßangriffe treffen es ziemlich genau. Doch dann wiederum trifft man auf neutrale Menschen, die wirklich auch Argumente haben und Menschen wie Dich, die eine ausgeprägte Sozialkompetenz besitzen und sich rational äußern können. Das war mein Höhepunkt.
Die Seite von Pegida hat genaue Vorstellungen, das habe ich direkt gemerkt. Nichts desto trotz sehe ich Hooligans, die in meinen Augen nicht besser sind, als Schläger. Die Seite der Antifa hat meines Erachtens (zumindest auf die Personen, die ich getroffen habe) unklare Inhalte, warum sie eigentlich demonstrieren gehen. Oftmals sind von deren Seite die Argumente auf die Politik zurück zu führen, was ich ebenso sehe und dort muß man ansetzen.

Frank: Deine Beobachtung bezügl. der Pegida-Gegner kann ich bestätigen. Der überwiegende Teil bestand aus recht jungen Leuten mit wenig Lebenserfahrung und einer offensichtlichen Überdosis Medienkonsum, die einfach nur „gegen Nazis“ sein wollen. Dabei spielt das Thema der Demo im Grunde gar keine Rolle. Deren Aussagen in Deinem Video sind meist schwammig und klingen wie auswendig gelernte Parolen, die ihnen der Staatsfunk in den Mund gelegt hat.
Die Ablehnung Deiner Person aus Sicht vieler Pegida-Demonstranten ist doch nachvollziehen. Schließlich hast Du dieselbe Hautfarbe wie die Täter, die die sexuellen Übergriffe verübt haben. Klar hast Du persönlich nichts damit zu tun. Nur spielt das in einer emotional aufgeladenen Situation eine untergeordnete Rolle. Mal angenommen, ich als Nationalist hätte mich zu ca. 2000 aufgebrachten Asylanten begeben, und hätte das selbe gemacht wie Du, kurz nach deren Heim von vermeintlich Rechten oder auch V-Männern abgefackelt worden wäre. Ich denke, ich wäre weniger heil aus der Sache gekommen. Provokant war es schon, oder etwa nicht?

Nana: Provokant war es, da gebe ich Dir Recht. Aber als Connector war es für mich wichtig, nicht wegzuschauen.  Ich wollte Niemanden aufstacheln, im Gegenteil, sondern mit verschiedenen Seiten sprechen. Dafür bin ich bekannt, mich gut in Menschen hineinversetzen zu können. Ich weiß was Du mir versuchst mit deinem Sinnbild zu sagen und es wäre sicherlich nicht glimpflich für Dich ausgegangen.  Ich hatte den Vorteil, daß überall Polizei war, aber ob das ein Vorteil war, kann man dann doch nicht sagen, da sie öfters scheitern. Ich denke generell, daß jede Art von Extremen schlecht ist für die Gesellschaft und ich habe das Bedürfnis in dieser besonderen Situation besondere Wege zu gehen.

Frank: Am Ende Deines Videos sagt Du, daß einige Nationalisten und Nazis intelligent und somit gefährlich wären. Warum sind gut formulierte Argumente gefährlich? Wären diese Argumente falsch oder blanker Unsinn, könnte man diese doch ebenso entkräften.

Nana: Intelligenz ist insofern gefährlich, da man als intelligenter Mensch ggf. weniger intelligente Menschen, die ein hohes Aggressionspotential haben, manipulieren kann. Und damit möchte ich Niemanden konkret ansprechen. Um so wichtiger ist es, mit den Menschen zu sprechen, wo Input vorhanden ist. Denn am Ende des Tages muß gesprochen werden, denn aktuell gibt es kein Zurück mehr. Ich glaube, Menschen wie Du und ich, die ehrlich und direkt sind, ggf. den ein oder anderen mitreißen könnten, um ein bißchen was zu verändern. Jeder kann seinen Teil beitragen zu einer besseren Welt.

Frank: Das intelligente Menschen andere manipulieren können, mag sein. Aber das ist ja keine Eigenschaft, die sich auf Nationalisten oder Nazis beschränkt. Zumal Du somit automatisch davon ausgehst, daß ein intelligenter Nationalist seine Intelligenz für genau diesen Zweck mißbrauchen würde. Zumindest kommt das im Video so rüber. 
Ein Zurück gibt es in der Tat nicht mehr. Nur ob reden die Lösung ist, wage ich zu bezweifeln. Wir haben Parallelgesellschaften, Paralleljustiz, Rütli-Schulen, kriminelle Araber- und Türken-Klans mit teilweise mehreren tausend Mitgliedern und eine aggressive Islamisierung. Wir haben deutschfeindliche Rassengesetze die ausländische Straftäter schont, zu weiteren Straftaten ermutigt und die deutschen Opfer verhöhnt. Über 90% der sogenannten Intensivstraftäter sind Ausländer. Diese Fehlentwicklungen müssen nicht nur gestoppt, sondern umgekehrt werden. 

Die meisten Ausländer kommen nicht nach Deutschland um zu arbeiten, sondern weil sie es hier eben nicht müssen um zu überleben. Es reicht sich zu vermehren. Da Deutschland durch seinen Sozialstaatsextremismus ein Schlaraffenland für wirklich jeden bietet, werden die wenigsten die soziale Hängematte freiwillig verlassen und nach Hause gehen.

Nana: Persönlich interessiert mich, wie Du zu deiner Einstellung gekommen bist und wie ein typischer Tag mit dieser Lebenshaltung aussieht. Welche Ziele verfolgst Du konkret und hast Du integrierte Freunde und wärst offen dafür?

Frank: Meine Einstellung resultiert sicherlich aus Erfahrungen aus meiner Schulzeit mit gewissen ethnischen Gruppen, aber auch mit dem krampfhaft negativ vermittelten Bild der deutschen Geschichte durch die Lehrer. Ich empfand diese Selbstbesudelung, die bis zur totalen Selbstverneinung reichte als äußerst unangenehm und war für mich niemals wirklich nachzuvollziehen. Kein Franzose schämt sich für Napoleon, kein Mongole für Dschinghis Khan noch ein Ägypter für die Pharaonen. Diese Neurose scheint tatsächlich nur auf Deutschland begrenzt zu sein. Schäden für die Psyche bleiben da leider nicht aus, wie man an germanophoben Gruppen wie der Antifa und der sogenannten Antideutschen sehen kann. Im Grunde genommen ist für mich der Nationalismus ein natürliches Verhalten: Ein gesundes Verhältnis zu seinem Land, seiner Geschichte und zu seinen Traditionen. Haß auf andere, wie man es Menschen wie mir immer unterstellt, spielt dabei keine Rolle. 

Ob sich mein Tag großartig von dem Tag anderer Menschen unterscheidet, wage ich zu bezweifeln. Bestimmt werden meine Tage durch Familie, Arbeit, mein eigenes Label Sonnenkreuz, Kraftsport und lesen. Wenn es die Zeit wieder zuläßt kommt die Musik dazu. Mein persönliches Ziel ist es, meinen Landsleuten wieder so etwas wie Selbstachtung vorzuleben. 

Ich kenne integrierte Ausländer durch den Kindergarten meiner Tochter und meine Arbeit. Als Freunde würde ich sie nicht bezeichnen. Ich pflege jedoch einen höflichen und respektvollen Umgang, wenn es angemessen ist. Das mache ich aber weniger von der Hautfarbe als mehr vom Charakter der Person abhängig. 

Nana: Wie verhältst du dich wenn dich z.B. eine dunkelhäutige Person im Restaurant bedient? Hast du dahingehend Vorurteile? Eventuell sogar Ängste?

Frank: Warum sollte ich deswegen Ängste verspüren? Wenn mich jemand mit dunkler Hautfarbe bedient und höflich ist, bin ich es auch. Generell habe ich keine Angst vor Ausländern. Es bereitet mir nur Unbehagen, wenn ich an die Zustände denke, die aus der ungebremsten Masseneinwanderung resultieren.

Was wäre für dich ein passendes (Auffang)-Modell für Asylsuchende?

Frank: Generell bin ich jemand, der gerne hilft. Nur wurde unser großzügiges Asylrecht über Jahrzehnte mißbraucht. Das Recht auf Asyl darf nicht einklagbar sein. Ein souveräner Staat muß selbst bestimmen können, wer in seinen Grenzen lebt und wer nicht. Ebenso darf Asyl nur auf Zeit gewährt werden. Wenn der Konflikt, der den Grund für Asyl verursacht hat, nicht mehr existiert, muß diese Person in ihre Heimat zurück kehren. Anstatt Bargeld darf es nur Sachleistungen geben, um zusätzliche Anreize für Asylmißbrauch zu verhindern. Ich könnte mir ebenfalls vorstellen, das Anrecht auf Asyl temporär komplett zu streichen. Es gibt auf der Welt knapp 300 Nationen. Warum soll ausgerechnet Deutschland so viele Menschen aufnehmen. Nach all den Jahrzehnten, in denen das Recht auf Asyl mißbraucht und ausgenutzt wurde, ist es Zeit, einen Schlußstrich zu ziehen.

Gerade die Grünen sind ein Aushängeschild für Germanophobie und Deutschenhaß. Claudia Roth marschiert z.B. auf Demos mit, bei denen „Deutschland, Du mieses Stück scheiße!“ und „Deutschland verrecke!“ skandiert wird. Nun stelle ich mir folgende Frage: Wenn schon Politiker der brd dieses Deutschlandbild nach außen vertreten,  ist es dann überhaupt für Ausländer attraktiv, sich in „ein mieses Stück Scheiße“ zu integrieren? Woher kommt Deiner Meinung nach dieser Selbsthaß?

Nana: Zu deiner ersten Frage, ich habe mich in dieses „miese Stück Scheiße“ meiner Meinung nach perfekt integriert. Ich bin sogar stolz sagen zu können, daß ein großer Teil von mir Deutsch ist. Jede Person mit Migrationshintergrund sieht es dahingehend anders und da sollten wir beide nichts pauschalisieren (wie, wer über Deutschland denkt). Selbstverständlich würde mir auch nie in den Sinn kommen „Deutschland“ an sich zu beleidigen da ich dankbar bin, hier leben zu dürfen.

Zu deiner zweiten Frage, meiner Meinung nach ist diese „Selbstdemut“ (wenn ich frei bin es so zu formulieren) ein Resultat aus den Ereignissen um das „Dritte Reich“ herum, sicherlich war und ist keiner von uns Schuld an den Toten, doch diese sind ein mahnendes Beispiel. „Selbsthaß“ würde ich von Abstand nehmen, da bei vielen Deutschen und Migranten (wie mir) ein Nationalgefühl herrscht, nehme dir die WM zum Beispiel, wie viele Menschen aus verschiedensten Kulturen plötzlich deutsche Fahnen schwenken.

Frank: Da magst Du Recht haben. Nur ist das Leben nun mal kein Fußballspiel. Und abseits der Massenbespaßung durch kommerzorientierte Großereignisse holt einen ganz schnell wieder die weniger friedliche Realität ein. Und wenn nicht mal die Spieler mit Migrationshintergrund die Hymne des Landes singen wollen, für das sie antreten, verliert in meinen Augen jede WM ihren Sinn. Den Begriff „Nationalmannschaft“ haben diese zusammengewürfelten Truppen meiner Meinung nach eh nicht verdient.

Nana: Wie würdest du denn gerne den deutschen Staat auf dich und deine Interessen/Forderungen zukommen sehen?

Frank: Die Antwort darauf versuche ich kurz zu fassen, ohne mich in das Aufzählen von einzelnen Forderungen zu verlieren. Erstmal müßte diese Staatssimulation namens brd einem echten Staat Platz machen. Man sollte viel öfter hin hören, was manche Politiker sagen. Hier nur drei Beispiele. Schäuble: „Deutschland ist seit dem 8. Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt voll Souverän gewesen“; Siegmar Gabriel: „Frau Merkel ist Geschäftsführerin einer neuen Nichtregierungsorganisation“; Horst Seehofer: „Diejenigen die entscheiden sind nicht gewählt und diejenigen die gewählt werden haben nichts zu entscheiden.“ Alle Aussagen lassen sich selbstverständlich nachrecherchieren. Die Wünsche unserer amerikanischen „Freunde“ sind für die  Politdarsteller stets Befehl und ebenfalls wert, gehört und gelesen zu werden. Daher noch ein Zitat des Pentagon-Mitarbeiters Thomas Barnett: “Das Endziel ist die Gleichschaltung aller Länder der Erde, …durch die Vermischung der Rassen, mit dem Ziel einer hellbraunen Rasse in Europa, dazu sollen in Europa jährlich 1,5 Millionen Einwanderer aus der dritten Welt aufgenommen werden. (…) Das Ergebnis ist eine Bevölkerung mit einem durchschnittlichen IQ von 90 zu dumm zu begreifen, aber Intelligent genug um zu Arbeiten.” Nun hat man eine ungefähre Ahnung, wie es um die brd und ihre politische Entscheidungsfähigkeit steht. Es geht mir somit nicht um eine Kurskorrektur des bestehenden Systems, sondern um die Erlangung eines selbstbestimmten Staates, der eigene Interessen und die Interessen seines Volkes vertritt. Was wir heute erleben, ist in allen Bereichen das komplette Gegenteil.

Nana: Wo siehst du die Unterschiede zwischen einem Patrioten/Nationalisten und einem Nationalsozialisten (Nazi)

Frank: Der Begriff Patriot ist mir zu schwammig. Mit diesem Begriff verbinde ich ein Land wie Amerika, wo jeder Mensch mitmachen darf, wenn er sich an die Verfassung hält. Ein Nationalist geht da mehr in die Tiefe und legt Wert auf das Abstammungsprinzip. Ein sogenannter Nazi müßte eigentlich Naso heißen, denn eine Abkürzung bezieht sich immer auf Hauptwörter. Der Nationalsozialist ist dem Nationalisten ähnlich, legt jedoch Wert auf einen Führerstaat. So würde zumindest ich die Unterschiede kurz zusammenfassen. So viel Mühe wie Du macht sich aber so gut wie keiner. Prinzipiell wird in dem vorhandenen politischen Klima eh jeder als Nazi bezeichnet, der noch so etwas wie Heimatliebe empfindet. 

Kostenloses Studieren, kostenloses Nutzen der öffentlichen Verkehrsmittel, kostenloser Führerschein, Telefonrechnungen werden übernommen, ebenso wie die komplette Gesundheitsversorgung samt Unterkunft mit zusätzlichem Taschengeld ohne jemals etwas dafür getan zu haben. Es werden Häuser gebaut und zu horrenden Preisen Wohnraum angemietet um Fremde unterzubringen, während deutsche Obdachlose diesen Aufwand anscheinend nicht wert sind. Auch und vor allem die Familien in Deutschland würden sich mehr finanzielle Entlastung wünschen. Kannst Du nachvollziehen, daß viele Deutsche die momentane Situation mehr als ungerecht empfinden? 

Nana:  Natürlich verstehe ich die Entrüstung der Deutschen und mir. Ich bin ebenso schockiert, daß Leute egal welcher Hautfarbe und Nation auf der Straße leben müssen. Ebenso finde ich die Idee gut, daß wenn jemand nicht arbeiten will und nur auf Staats- und Steuerkosten hier verweilt die sozialen Leistungen gekürzt werden. Da bin ich der Meinung, daß das System für alle durchgesetzt werden sollte, ob schwarz, ob weiß, ob Deutscher oder Türke.

Frank: Das ist ja gerade der springende Punkt: Auf der Straße leben müssen nur Deutsche, da für die Fremden Wohnungen und Häuser gebaut werden. Selbst die Vertreibung aus ihren Häusern müssen wieder viele Deutsche erleben, um Fremden Platz zu machen. Das heißt, der eigene Staat, wenn man ihn als Staat bezeichnen möchte, benachteiligt das eigene Volk. Deine Wurzeln liegen in Ghana. Gibt es dort vergleichbare Verhältnisse? Behandelt die dortige Regierung z.B. Kongolesen besser als einheimische Ghanaer? Wie würden die Reaktionen der Ghanaer aussehen? 

Nana: In Ghana ist die Situation leider etwas anders. Hier haben wir keinen breiten Sozialstaat und in Ghana sterben in einigen Bezirken Menschen auf der Straße. Dort kümmern sich sehr wenige um die „wirklich Armen der Gesellschaft“, deshalb ist Ghana ein „Auswanderungsland“. Viele Menschen dort, haben nicht allzuviel und einige sehen keine Perspektive in ihrem Leben, sodaß Sie sich ein Leben in Europa wünschen um dort ihre Kinder in einer halbwegs guten Situation aufziehen zu können. Dazu ist Ghana noch ein Staat in Afrika, der vergleichsweise etwas an Wohlstand besitzt. Die Lage in z.B. Äthiopien ist da weitaus schlimmer. Doch hier verstehe ich deinen Punkt und deine Unsicherheit, es wäre wirklich merkwürdig wenn der Ghanaische Staat Menschen anderer Herkunft besser behandeln würde. Deshalb wünsche ich mir, daß in Deutschland jeder Mensch gleich behandelt wird, sei es im Positiven (Job-und Wohnungssuche z.B.) wie im Negativen (Abschiebung bzw. harte Bestrafung bei Kriminalität).

Frank: In einem Schwimmbad in Bornheim gab es auf Grund sexueller Übergriffe sogenannter Flüchtlinge ein temporäres Hausverbot für männliche Flüchtlinge. Diese Maßnahme wurde von der Bevölkerung positiv aufgenommen. Wie zu erwarten, wurde das Hausverbot nach kurzer Zeit wieder gekippt und somit unsere Frauen erneut zu Freiwild erklärt. Wie nun bekannt wurde, wird von den höchsten Stellen angeordnet, daß sogenannte Flüchtlinge bei begangenen Straftaten gar nicht erst festgehalten oder belangt werden sollen. Daher auch das zögerliche Verhalten, wenn es um die Ahndung von kriminellen Flüchtlingen geht. Das sind doch im Grunde schon Rassengesetze, die uns Deutsche als nicht schützenswert erachten. Um auf die Unterstützung vom Staat zu hoffen, haben wir anscheinend die falsche Hautfarbe. Wundert es da noch, daß deutsche Männer sich zusammenschließen und selbst für Sicherheit und Ordnung sorgen? Wie denkst Du darüber und gibt es dazu Alternativen.  

Nana: Wundern tut es mich nicht, da verstehe ich teilweise die Wut die sich anstaut. Das Problem, welches dabei entsteht, ist: Selbstjustiz. Gut und gerne werden bei der Selbstjustiz die richtigen bestraft doch wenn es jemanden falsches trifft, wie willst du es einer Mutter erklären, daß Ihr Sohn „verprügelt“ wurde nur weil er die gleiche Hautfarbe hatte wie einer der „Grapscher von Köln“. Auch wünsche ich mir, daß die Polizei härter durchgreift, egal woher die Gewalt und Kriminalität kommt. Links, rechts, arabisch, deutsch.

Frank: Für mich bedeutet Selbstjustiz nicht, Menschen wegen ihrer Hautfarbe zu verprügeln, sondern wegen ihrer Taten zu bestrafen, wo der Staat untätig bleibt. Heute genügt anscheinend schon eine dunkle Hautfarbe, um von offizieller Seite vor Strafen verschont zu bleiben. Unter diesen Voraussetzungen sehe ich eigentlich gar keine andere Wahl, als sich selbst zu schützen und von seinem Recht auf Notwehr Gebrauch zu machen. Das die Polizei härter durchgreifen muß, gebe ich Dir wiederum Recht. Teilweise grenzt es schon an Lächerlichkeit, was sich deutsche Polizisten alles gefallen lassen müssen. Zumal durch dieses defensive Verhalten jeglicher Respekt verlorengeht, wenn er überhaupt vorhanden war. 

Doch selbst bei der regulären Justiz gibt es Fehlurteile und Gesinnungsjustiz. Dazu zählen für mich beispielsweise jährlich über 13000 Gerichtsverfahren wegen unerwünschten Meinungsäußerungen oder dem Zeigen von Runen und gewissen Symbolen, die der Öffentlichkeit als „rechtsextreme Straftaten“ verkauft werden. In der öffentlichen Wahrnehmung finden rechte Straftaten sowieso mehr Raum als die von Linken oder Ausländern. Zumal das doch gerade bei der Gewalt von links etwas verstört. Linke Gruppen überfallen in Leipzig Polizeistationen, verüben Anschläge auf die Infrastruktur der Deutschen Bahn, schlagen friedliche Pegida-Teilnehmer ins Koma und reisen als randalierende Gewalttäter zu jeder rechten Demonstration. Dafür werden diese Gruppierungen noch vom Familienministerium mit Steuergeldern belohnt. Man gewinnt den Eindruck, die Antifa ist eine vom System bezahlte Nichtregierungsorganisation um Angst und Terror zu verbreiten.  

Die Wurzel dieses würdelosen Verhaltens sehe ich in der sogenannten Toleranz. Der Begriff kommt ursprünglich aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie „ertragen“ oder „erleiden“. Warum soll ich Zustände erleiden oder ertragen, die ich im Grunde gar nicht möchte? In meinen Augen ist Toleranz ein Nervengift, das abstumpft und gleichgültig macht gegen Zustände, die eigentlich schlecht für das deutsche Volk sind. Natürlich wird dieser Begriff durch die Staatspropaganda verklärt und zu einer erstrebenswerten Eigenschaft erhoben. Somit wird Schwäche und Nachgiebigkeit gegenüber Fremden glorifiziert und die Bewahrung des eigenen dämonisiert. Würdest Du mir darin zustimmen oder hast Du eine andere Sicht? 

Nana: Da muß ich dir sagen, daß ich nur durch die Toleranz der hier Einheimischen es geschafft habe, mich zu integrieren und etwas aus mir zu machen. Hätte jeder Deutsche dem ich in meinem Leben begegnet bin mir die kalte Schulter gezeigt, würde ich womöglich Geld vom Staat beziehen und hätte kein eigenes Unternehmen und keine Mitarbeiter (einige haben selbst Migrationshintergrund). Bei einem Punkt werde ich dir jedoch zustimmen. Toleranz darf nicht dazu verwendet werden um von der Wahrheit abzulenken. Den Tätern von Köln sollte man eine ebenso harte Strafe aufzeigen, wie jedem anderem, wenn nicht sogar härter (sofortige Abschiebung).

Wie siehst du die Situation an Karneval? Glaubst Du, die Polizei wird nun härter durchgreifen?

Frank: Alles andere wäre fahrlässig und somit wäre ein härteres Durchgreifen wünschenswert. Ich kann mir aber vorstellen, daß diese Massenvergewaltigungen vom System gewollt sind. Ich habe weiter oben schon das nette Zitat von Thomas Barnett gebracht, daß sich die Europäer vermischen sollen um identitätslose Arbeitssklaven zu schaffen. Wenn das nicht freiwillig oder schnell genug passiert, dann eben auf diese Weise. Was mich darin bestärkt, ist folgender Gedanke. Man verzichtet im vorauseilenden Gehorsam auf St. Martinszüge und Weihnachtsfeste, um nicht die Gefühle der islamischen Herren zu verletzen. Karneval jedoch, wo Alkohol und Freizügigkeit vorherrschen, müßte auf Moslems doch noch viel anstößiger wirken, als besinnliche Umzüge mit Laternen. Da sehen die Demokraten jedoch keinen Handlungsbedarf. Somit nimmt man die Eskalation wohlweislich in Kauf. Ich lasse mich natürlich gerne vom Gegenteil überzeugen. 

Im Grunde erfüllt die Merkelsche Willkommenskultur alle Punkte, was die Vereinten Nationen als Völkermord bezeichnen. Dort heißt es: Als wegen Völkermord zu Bestrafender gilt, „wer in der Absicht, eine nationale, rassische, religiöse oder durch ihr Volkstum bestimmte Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören, vorsätzlich
  1. Mitglieder der Gruppe tötet,
  2. Mitgliedern der Gruppe schwere körperliche oder seelische Schäden […] zufügt,
  3. die Gruppe unter Lebensbedingungen stellt, die geeignet sind, deren körperliche Zerstörung ganz oder teilweise herbeizuführen,
  4. Maßregeln verhängt, die Geburten innerhalb der Gruppe verhindern sollen,
  5. Kinder der Gruppe in eine andere Gruppe gewaltsam überführt“.
Nana: Wie stellst du dir meine Rolle als Connector in diesem „Konflikt“ zwischen den beiden Parteien vor? Zum Beispiel am Kölner Karneval?

Frank: Dein Einsatz in allen Ehren, aber ich denke nicht, daß Deeskalation die Lösung ist. Damit versagt schon die Polizei und wird aus diesem Grunde gar nicht mehr ernst genommen. Stell Dir vor, Du mußt eine Herde von über 1000 vom Triebprimitivismus gelenkte Männer davon abhalten, über Frauen herzufallen. Da werden nette Worte nicht viel nützen. Da muß geschossen oder getasert werden. Andere Länder, andere Sitten. Und wenn man sich fremde Kulturen importiert, kann man nicht so lasch reagieren, als hätte man es mit Einheimischen zu tun. 

Nana: Was wäre für dich ein wirklich gelungenes Modell für das Zusammenleben zwischen mehreren Kulturen in einem Land?

Frank: Der Charakter und die Lebensweise der indigenen Bevölkerung darf nicht negiert werden. Somit dürfen die hinzugewanderten Gruppen zahlenmäßig eine gewisse Anzahl nicht überschreiten. Ich möchte mich nicht auf Zahlen festlegen und belasse es beim Grundsätzlichen. Eine Vermischung der Ethnien ist der Völkervielfalt nicht dienlich und sorgt für das Verschwinden der hellen äußeren Merkmale. Natürlich hat es Vermischung immer schon gegeben und läßt sich nicht gänzlich verhindern. Vermischung als erstrebenswert und modern zu propagieren halte ich jedoch für falsch.  

Der Wertemaßstab der Einheimischen darf ebenfalls nicht in Frage gestellt werden, wie wir es heute z.B. beim Frauenbild oder auch dem Tierschutz in Bezug auf das Schächten erleben. Wobei der aktuelle liberal-dekadente und selbstzerstörerische Zeitgeist nicht als Wertmaßstab dienen kann, sondern Werte, die auf Identität, Selbstachtung, Fleiß und Tradition beruhen. Unser heutiges Denken und Fühlen gleicht einem US-Import auf der Basis von Hollywood. Missionierende Ideologien mit Expansionscharakter wie den Islam würde ich gar nicht erlauben, da die Konflikte schon vorprogrammiert sind. Deren Vertreter reagieren auf andere Lebensarten derart speziell und empfindlich, daß sie in den Ländern besser aufgehoben sind, in denen der Islam bereits Staatsreligion ist. Natürlich gibt es auch angepaßte Muslime. Nur denke ich, daß auch diese sich zwischen Ideologie oder Wohlstand entscheiden müssen.  

Mich würde interessieren, wie man Deiner Meinung nach mit straffällig gewordenen Migranten umgehen sollte. Immerhin ist es auch nicht in Deinem Interesse, daß Steuergelder nicht länger für Wohlstandsflüchtlinge verschwendet werden. Schließlich arbeitest Du hart für Dein Geld. Die afrikanischen Rauschgifthändler u.a. vom Görlitzer Park schaden ebenso Deinem Ansehen. Auch wenn Du mit diesen Kriminellen nicht in einen Topf gehörst, so sind Vorurteile nun mal menschlich und das Gesetz der Ähnlichkeit tut das Übrige.

Nana: Ich denke, da habe ich auch mich schon deutlich positioniert. Wer gegen Recht und Ordnung verstößt gehört bestraft, egal welcher Richtung. Ich will nicht mit Leuten in einen Topf geworfen werden die Straftaten verüben. Begeht ein Afrikaner eine Straftat gehört er bestraft wie jeder andere. Ich mag es nicht, wenn Leute auf Kosten des Staates leben wollen, egal welcher Herkunft sie sind. Verübt ein dunkelhäutiger vor meinen Augen eine Straftat, würde ich mich auch persönlich darum kümmern, daß die Polizei sich um ihn kümmert. So einfach ist das.

Frank: Kämen denn auch Abschiebungen für Dich in Frage? Der Menschenstrom bricht nicht ab und es werden immer weiter „Flüchtlinge“ produziert. Zum einen biologisch, zum anderen durch das Verursachen von Konflikten durch die sogenannte „westliche Wertegemeinschaft“. Somit sind irgendwann die Aufnahmekapazität Deutschlands erreicht, und die der Gefängnisse sowieso.  

Nana: Natürlich kommen Abschiebungen für mich in Frage, jedenfalls nur solange jemand nicht die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt. Ganz einfach: Hält sich jemand nicht an die Regeln und mißachtet das Gesetz mehrfach, dann muß er weg.

Gehört zu „deinem Weltbild“ eine Todesstrafe zu einem deutschen Gesetz? Bzw. wäre die Todesstrafe für dich in (Straf-)Fällen anwendbar? Und wenn ja, in welchen (Straf-)Fällen?

Frank: Die Todesstrafe erachte ich in gewissen Fällen durchaus als legitimes Mittel der Verbrechensbekämpfung. Bei Kindesmißbrauch und Vergewaltigungen sollte man diese Maßnahme in Betracht ziehen. Die Rückfallquote der Täter würde bei null liegen und auch den Opfern würde so etwas wie Genugtuung widerfahren. Rauschgiftdelikte fallen bei mir in dieselbe Kategorie. Vielleicht nicht gleich bei einer kleinen Menge Hasch, jedoch bei dem Handel von stark abhängig machenden Substanzen hört bei mir der Spaß auf. Das ist nichts anderes als Völkermord auf Raten. Dazu kommt, daß die Abhängigen in der Regel von ihren Rauschgifthändlern anderweitig mißbraucht werden. Sei es als Prostituierte oder Kleinkriminelle. Natürlich kommt immer der Einwand, daß die Todesstrafe nicht abschreckend wirkt. Für mich ist das aber vollkommen unerheblich. Wenn es danach gehen würde, könnte man Gesetze komplett abschaffen. Denn trotz deren Existenz werden ständig welche gebrochen. Die Todesstrafe ist effizient, kostengünstig und schützt die Opfer. Und eine abschreckende Wirkung auf den ein oder anderen wird sie dennoch haben.

Nana: Glaubst Du, es wird zur nächsten Bundestagswahl einen Rechtsruck in Deutschland geben?

Frank: Den wird es definitiv geben. Viele Deutsche brauchen zwar lange bis sie aufwachen, unbelehrbare Extremisten sind meiner Meinung nach aber die Wenigsten. Nur halte ich persönlich auf Grund der vielen Manipulationen der Vergangenheit nicht viel von demokratischen Wahlen. Es ist ja auch erstaunlich, daß um 18:00 Uhr schon Hochrechnungen veröffentlicht werden, die oft schon den Endergebnissen gleichen, obwohl doch die Auszählungen bis spät in die Nacht dauern müßten. Da sollte man sich vielleicht mal Gedanken drüber machen. Von den Zahlen her denke ich aber schon, daß die AfD und auch die NPD zulegen werden. Was es im Endeffekt bringen wird, wird sich zeigen. Ich hatte ja schon weiter oben angedeutet, daß wir mehr brauchen als nur eine Kurskorrektur.

Daß Du Dich mit mir und meinen Positionen zwanglos auseinandersetzt, gleicht im Grunde schon einem Tabubruch. Dazu gehört im heutigen gesellschaftlichen Klima eine Menge Mut, was ich Dir hoch anrechne. Zumal Du absolut offen und meiner Meinung nach sehr objektiv bist. Was entgegnest Du jemanden, der Dir vorwirft, mir für mein „rechtsradikales Gedankengut“ eine Bühne zu liefern? Im Grunde haben Leute wie ich in dieser Gesellschaft den Status der persona non grata, mit denen man nicht spricht, sondern die man ausgrenzt und mundtot macht.  

Nana: Ich bin der Meinung daß ich dir keine „Bühne liefere“, ich versuche nur Leuten mit solchem „Gedankengut“ ein Stück entgegenzukommen. Ich will mir anhören was sie zu sagen haben und von mir und meinen Menschen halten. Viele Menschen welche man „mundtot“ macht, könnten in extremere Gefilde geraten und anderen Menschen tatsächlich etwas antun. Solange jemand sich freundlich und respektvoll anderen verhält, werde ich ihn nicht aufgrund seiner Gedanken „bewerten“, du hörst dir meine Positionen zu einer gewissen Thematik an und ich höre mir deine an. Dem gebührt Respekt und das ist erstrebenswert. So sollte Deutschland auch meiner Meinung funktionieren, jeder sollte konstruktiv miteinander auskommen.

Wie stehst du zu den Kommentaren aus der AfD, daß man an der Grenze Deutschlands auf Einwanderer schießen sollte?

Frank: In Anbetracht der Umstände, die sich an den Grenzen abspielen, haben wir eigentlich keine andere Wahl an der Grenze auch Schußwaffen zu gebrauchen, um unseren Lebensraum zu schützen. Die aggressiven Übergriffe sogenannter Flüchtlinge an der serbischen Grenze führen uns vor Augen, daß diese Menschen in Wahrheit aggressive Eroberer sind. Sie durchstreifen teilweise mehr als ein Dutzend sichere Länder, nur um sich in Deutschland an unserem Sozialsystem zu partizipieren. Jedes souveräne Land würde schießen. Die Debatte entblößt wieder einmal die übliche Doppelmoral. Die sogenannte „westliche Wertegemeinschaft“ wirft weltweit Bomben auf Frauen und Kinder. Zum Schutz unserer Familien und gegen aggressive Männer soll das dann plötzlich verwerflich sein.

Nana: Wie stehst du zur EU/Europa, was gefällt dir, was mißfällt dir?

Frank: Natürlich fühle ich mich nicht nur als Deutscher, sondern auch als Europäer. Die europäischen Völker leiden gemeinsam an der Zerstörung ihrer Identität durch kulturimperialistische Ideologien wie Islamismus und Amerikanismus. Der kulturelle Befreiungsschlag muß europaweit erfolgen. Ein Alleingang Deutschlands oder eines anderen Landes wird nicht erfolgreich sein. Das EU-Konstrukt halte ich aber für absolut europafeindlich, wie die Spannungen unter den europäischen Staaten in Bezug auf die Eurorettung und die Sparmaßnahmen zeigen. Schon alleine eine Einheitswährung für unterschiedliche Wirtschaftsformen, Wirtschaftsleistungen und Produktivitätslevels zeugt mehr von blinder Ideologie als von weitsichtigem Denken. Daher wird dieser plutokratische Zusammenschluß der Hochfinanz früher oder später scheitern müssen. Es ist einfach unnatürlich, so viele Völker die sich zwar kulturell ähneln aber dennoch verschieden sind, in eine Einheitsform zu pressen. Meine Vision ist ein Europa souveräner Nationalstaaten, die ihre Angelegenheit ohne Bevormundung selbständig regeln können und dabei auf Augenhöhe nebeneinander existieren und gleichzeitig als Festung Europa unseren Kontinent gegen Invasoren von anderen Erdteilen verteidigen. Eine Gemeinsame Währung wie wir sie jetzt haben, würde nur bei Ländern mit ähnlicher Wirtschaftsleistung funktionieren. Ansonsten muß jedes Land die Kontrolle über seine eigene Währung behalten und je nach Bedarf auf oder abwerten können, um die Kaufkraft stabil zu halten.

Du erwähntest am Anfang unseres Gespräches das Thema Rassismus, bzw. daß Du auf Grund Deiner Hautfarbe damit oft konfrontiert wurdest und wirst. Nun bin ich sicher, daß Du unter Rassismus etwas anderes verstehst als ich. Mit dem Aufkommen wissenschaftlicher Felder wie der Verhaltensforschung und der Genetik werden die Unterschiede der Rassen recht deutlich. Es gibt sogar Medikamente, die je nach Rassenzugehörigkeit des Patienten angepaßt werden müssen oder gar nicht in Frage kommen. So, z.B. das Antidepressivum Prozac oder das Herzmedikament Enalapril. Das steht natürlich im krassen Gegensatz zur propagierten Menschengleichheit. Offiziell gibt es ja keine Rassen, als Paradoxon aber Rassismus den man dann mit Steuergeldern bekämpfen kann. Was verstehst Du unter dem Begriff Rassismus oder ist dieser für dich das Gleiche wie Rassenhaß?

Nana: Selbstverständlich gibt es Unterschiede. Du bist weiß und ich bin schwarz, es ist ja offensichtlich und soweit ich weiß, ist jemand eine andere Rasse, wenn er ein anderes Skelett besitzt (wie bei Hunden z.B.). Jedoch haben wir dasselbe. Es entscheiden bei uns nur ein paar veränderte Chromosome. Außerdem sehe ich einen Unterschied zwischen Rassismus und Rassenhaß. Rassismus ist für mich, wenn jemand so tiefgreifende Unterschiede zwischen Hautfarben sieht, daß er seine Eigene für überlegen hält. Rassenhaß ist  für mich, wenn jemand einfach nur jemanden aufgrund seiner Hautfarbe verachtet, und nicht dahinter sieht.

Frank: Beim Rassenhaß gehe ich mit, beim Rassismus sehe ich es etwas anders. Für mich ist ein Rassist jemand, der anerkennt, daß Rassen existieren und unterschiedliche Eigenschaften haben. Jedoch ohne das zu bewerten oder sich über eine andere Rasse zustellen. Der anti-Rassist dagegen ist der, der Rassen leugnet und diese durch Massenmigration und Vermischung vernichtet. Somit ist ein anti-Rassist auch immer anti-Rasse und somit anti-Vielfalt. So zumindest würde ich es formulieren.

Nana: Wie stehst du zu gewaltsamen Übergriffen auf Flüchtlingsheime?

Frank: Generell lehne ich Gewalt ab. Als Ausnahme gilt Notwehr. Die Übergriffe auf zumeist leerstehende Asylantenheime sind im Grunde Ausdruck der Hilflosigkeit vieler Bürger, weil sie einfach vor vollendete Tatsachen gestellt werden, ohne das jetzt zu verharmlosen. Der Protest, natürlich gewaltfrei, müßte die verantwortlichen Politiker treffen. Das interessante an den Bränden ist, wenn Täter ermittelt werden, sind es oft bisher unauffällige Menschen, ohne politische Vorgeschichte, die auf Grund ihrer von der Politik ignorierter Ängste keine andere Wahl sehen. Wir dürfen aber auch nicht vergessen, daß es sehr viele Fälle gab und gibt, bei denen sogenannte Flüchtlinge selbst die Brandstifter waren. Entweder weil ihnen der Standort der Unterkunft nicht paßte, oder sie sich etwas luxuriöseres erhofft hatten. Ob sich echte Flüchtlinge so verhalten würden, die angeblich vor Krieg und Folter geflohen sind, soll sich jeder selbst beantworten. Und anstatt immer nur von der wachsenden Gewalt gegen sogenannte Flüchtlinge zu reden, sollte man genauso von der wachsenden Gewalt von Flüchtlingen gegen Deutsche sprechen. Nur findet, wie zu erwarten, diese Tendenz keinen Anklang im brd-Staatsfunk.

Nana: Wie sind deine Empfindungen bezüglich der Situation der Flüchtlinge in Griechenland? Mazedonien will die Grenze nicht öffnen und es kommt zum „Stau“, viele müssen Hungern. Wie sollte man da deiner Meinung nach verfahren?

Frank: Die Grenzen müssen natürlich geschlossen werden und dicht bleiben. Der Stau ist ein temporärer Zustand, der sich von selbst auflösen wird. Spätestens dann, wenn sich rumgesprochen hat, daß keiner mehr durchkommt, werden auch keine Menschen mehr nachströmen. Sicherlich ist diese Situation nicht vorteilhaft. Nur haben wir keine andere Wahl, da ein Abreißen des Menschenstromes nicht in Sicht ist. Wenn immer mehr Menschen in eine Diskothek wollen, müssen irgendwann die Türsteher ran und den Andrang abwehren. Absolut falsch halte ich es, wenn weiterhin Geld in diese Grenzregion gepumpt wird. Dadurch werden nur noch mehr Menschen angelockt. Das einzige was an der Grenze benötigt wird, ist Militär.  

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„Selber höre ich so gut wie keinen Rechtsrock“

Für das Buch „Frei.Wild: Südtirols konservative Antifaschisten“ führte der Journalist Klaus Farin mit mir eine ausführliche Befragung durch. In der Druckversion des Buches wurden einige Kürzungen vorgenommen. Die komplette Befragung findest Du hier, bzw. auf dem bald erscheinenden e-Buch.

Zur Person: Frank Kraemer, Jahrgang 1977, geboren in Köln, verheiratet und Vater einer Tochter. Ich bin gelernter Zerspanungsmechaniker, habe später zum Mediengestalter ungeschult und bin nun wieder in einem technischen Beruf tätig. Mein musikalisches Betätigungsfeld umfasst zum einen die Band Stahlgewitter, mit der ich meiner politischen Seite eine Plattform gebe, sowie meine Band Halgadom, welche als Ventil für meine heidnisch-philosophische Weltanschauung dient.

            Zur Band: Stahlgewitter wurde 1996 von Gigi und mir ins Leben gerufen. Diskografie:

  • 1996: „Das eiserne Gebet“, Freie Meinung Göttingen, am 31. Dezember 1999 indiziert (BAnz. Nr. 248);
  • 1998: „Germania“, Eigenproduktion, am 30. Juni 1999 indiziert (BAnz. Nr. 118);
  • 2001: „Amalek“ (Split mit Landser und Hauptkampflinie), W & B Records, am 28. März 2002 indiziert (BAnz. Nr. 61);
  • 2002: „Politischer Soldat“, PC Records, am 31. Oktober 2002 indiziert (BAnz. Nr. 204);
  • 2003: „Germania über alles“, PC Records. Enthält unbeanstandete Titel des Albums „Germania“ + Bonusmaterial. Am 30. September 2004 indiziert (BAnz. Nr. 185);
  • 2006: „Auftrag Deutsches Reich“, PC Records. Enthält neben neuen Titeln Neuaufnahmen der unbeanstandeten Titel vom Album „Das eiserne Gebet“, am 28. Dezember 2007 indiziert (BAnz. Nr. 241);
  • 2008: „Politischer Soldat – Neuauflage“, PC Records. Enthält das Album „Politischer Soldat“ ohne das Lied „Zurück zu unseren Traditionen“, dafür aber mit zwei Neuaufnahmen („Einen Tag regieren“ und „Das eiserne Gebet“) von der CD „Das eiserne Gebet“, indiziert Liste A. (ab 18 Jahre + Werbeverbot und Versand nur über Einschreiben-Eigenhändig an den Endverbraucher)
  • 2013: „Das Hohelied der Herkunft“, PC Records;
  • 2013: „Stählerne Romantik“ – MCD, PC Records, am 31. Juli 2014 indiziert.

 

Was sind deine eigenen musikalischen Wurzeln?

Meine Wurzeln sind im Rock- und Metal-Bereich anzusiedeln. Seit meiner Jugendzeit höre ich mehr die härteren Gitarrenklänge. Auch alte rockige Bon-Jovi-Scheiben gefallen mir heute immer noch. Eine reine Black-Metal-Phase habe ich ebenfalls durchlebt, sowie später Gothik, Neofolk und Electro.

Gibt es Bands, die dich ‚geprägt‘ und maßgeblich beeinflusst haben?

Unterbewusst geprägt haben mich sicherlich Bands wie Rammstein, Emperor, Slayer, Iron Maiden, Bolt Thrower oder King Diamond/Mercyful Fate, später dann natürlich die Böhsen Onkelz. Eben die Bands, mit denen ich groß geworden bin. Direkt in meinem musikalischen Schaffen spiegelt sich das jedoch weniger wider. Da lege ich Wert auf Eigenständigkeit.

Ist Musik die „Einstiegsdroge Nummer Eins“ in die rechtsextreme Szene, wie der Verfassungsschutz nicht müde wird zu behaupten?

Pauschal betrachtet würde ich das verneinen, da die Qualität der Bands im patriotischen Sektor stark variiert. Es gibt Krakenbands zum Fremdschämen, die unserer Bewegung wohl mehr schaden als nützen. Nicht selten steckt da der Verfassungsschutz hinter, wie z. B. bei der Band White Aryan Rebels, auf die dann medienwirksam hingewiesen wird und die ihren Schockeffekt im Bewusstsein der Menschen nicht verfehlt. So z. B. deren Lied, in dem Mo Asumang bedroht wird. Es wird eine Bedrohung konstruiert, um die extremen Maßnahmen gegen Nationalisten zu rechtfertigen. Fairerweise muss ich jedoch auch sagen, dass es tatsächlich Bands gibt, wo sich selbst mir die Fußnägel hoch stellen. Sei es textlich und/oder musikalisch. Die konnten und können sich jedoch im Nationalen Widerstand nicht durchsetzen. Zum Glück hat sich in den letzten Jahren in dieser Hinsicht viel getan und immer mehr Bands aus dem nationalen Spektrum beherrschen ihre Instrumente.

Dass der Verfassungsschutz hinter Bands eurer Szene steht, ist das eine Vermutung oder lässt sich das konkret belegen?

Dass die Band White Aryan Rebels vom Verfassungsschutz mit initiiert wurde, ist hinlänglich bekannt. Die Aktivitäten des V-Mannes Mirko Hesse mit seinem Label Hate Records ebenso. Der Klartext Versand wurde alleine vom V-Mann Thomas Richter betrieben, auch bekannt als V-Mann Pirelli im Prozess um den so genannten „Nationalsozialistischen Untergrund“ NSU. Thomas Richter starb vor geraumer Zeit ganz plötzlich an einer Diabetes, die vorher irgendwie niemandem aufgefallen ist. Zufälle gibt es …

Um auf die Frage zurück zu kommen, würde ich sagen, dass gut gemachte Musik mit intelligenten Texten die Bereitschaft fördert, dass sich Jugendliche mit nationalen Positionen auseinander setzen. Schließlich dient Musik als Medium ja durchaus als Werkzeug, Werte und Botschaften zu vermitteln, die sich das herrschende System zunutze macht. Gerade jetzt, wo das Thema Flüchtlinge wieder aktuell ist, wird verstärkt im Radio Musik von Schwarzen gespielt, um eine Art von Toleranz für diese Menschen zu schaffen. Der Mainstream lenkt und prägt ganz unzweifelhaft die zeitgenössische Generation auch über Musik. Dass so genannter Rechtsrock jedoch diese Macht besitzen soll, halte ich für übertrieben. Dafür müsste er erst mal massentauglicher werden. Das Aufbauschen des Verfassungsschutzes muss sein, um eine Bedrohung zu konstruieren. Wäre diese Gruppierung um das Wohl der Jugend wirklich besorgt, wären Musikrichtungen wie Rap und HipHop im Visier, die offen Gewalt, Drogen und Vergewaltigung propagieren.

Warum bist du selbst in der rechten Szene gelandet?

Mit dem Begriff Szene kann ich ehrlich gesagt wenig anfangen bzw. empfinde diesen nicht der Sache gerecht werdend. Ich habe eine gewisse Erkenntnis auf die Sicht der Dinge erhalten, aus der eine Weltanschauung gewachsen ist. Diese resultiert aus Erfahrungen, Erlebnissen und den Schlüssen, die ich daraus gezogen habe. Eine davon ist, dass das herrschende politische System die selbstverursachten Probleme nicht beseitigen kann, da es sich damit selbst hinterfragen müsste. Der Fehler steckt hier also nicht im Detail, sondern im System, welches ein konfuses Menschenbild vertritt, gerne von mir auch als egalitäre Barbarei bezeichnet. Für mich besitzt das völkische Denken die einzige Weltanschauung, die den Menschen mit all seinen Unterschieden wie Rasse und Geschlecht akzeptiert und nicht in eine Einheitsform presst, wie es der staatlich propagierte widernatürliche „Gender Mainstream“ versucht. Das Fundament bildet eine natürliche Ordnung. Bei uns dürfen Frauen noch Frauen und Männer noch Männer sein. Ich bin jemand, der viel und oft reflektiert, beobachtet und seine eigene Weltanschauung auf die Probe stellt und hinterfragt. Dabei muss ich sagen, dass ich ständig bestätigt werde mit dem, was ich denke oder glaube zu wissen. Somit war es ein ständiger Prozess, der die Frage aufwirft, ob ich überhaupt jemals anders war als das, was ich heute bin.

Tönt gut, aber so intellektuell läuft das ja in der Regel nicht ab. Wichtig sind sicher konkrete Erlebnisse, die einen ‚prägen‘ oder zumindest in eine Richtung führen, und vor allem Menschen, die einen beeinflussen: Großeltern, Eltern, Gleichaltrige. Wer war für dich in dieser Hinsicht bedeutend?

Dass das in der Regel so abläuft, habe ich auch nicht behauptet. Ich spreche hier nur für mich. Von meinen Großeltern hatte ich nur noch meine Großmutter mütterlicherseits. Beide Großväter sind gestorben, als ich noch sehr jung war, meine Oma väterlicherseits habe ich gar nicht gekannt. Politisch geprägt hat mich meine Großmutter gar nicht. Über den Zweiten Weltkrieg hat sie gar nicht gesprochen, außer dass sie nie zu BDM-Treffen gegangen ist, da sie zu Hause auf dem Hof helfen musste. Natürlich waren ab und an die üblichen Kommentare wie „ein bisschen Hitler wäre nicht schlecht“ zu vernehmen. Das bezog sich dann aber mehr auf ungestüme Jugendliche, als dass es mit der NS-Ideologie zu tun hätte.

Meine Mutter hat immer nur das Gute im Menschen gesehen und war natürlich um mich besorgt. Meinen Vater würde ich als konservativ bezeichnen. Als ich ihn jedoch einmal auf ein FAP-Gautreffen mitgenommen habe, war er wohl mehr schockiert als von der Sache her angetan. Es war denn wohl eher mein Freundes- und Kameradenkreis, durch den ich mich gefestigt bzw. in dem ich mich wiedergefunden habe. Generell denke ich, dass wir erst wie unsere Eltern werden, wenn wir selbst das entsprechende Alter erreicht haben.

 

Wie haben deine Eltern reagiert, als sie mitbekamen, in welche Richtung sich ihr Sohn entwickelte?

Die waren alles andere als begeistert. Wenn man seinen Kindern aber etwas ohne weitreichende Begründung verbietet, erreicht man bekanntlich das Gegenteil. Auf lange Sicht konnte ich mich jedoch durchsetzen.

Was war dein erster Kontakt? Hast du Leute aus der Szene kennen gelernt? Bist du selbst aktiv an sie herangetreten?

Mit Gleichaltrigen konnte ich bis auf wenige Ausnahmen wenig anfangen, weswegen ich mit dem Freundeskreis meines älteren Bruders viel Zeit verbracht hatte. Dieser war durch Probleme mit Migranten auf der Schule ‚rechts‘ vorgeprägt, weswegen dort für mich die Chemie stimmte. Dazu kam, dass meine politische Einstellung zu einem gewissen Grad an Isolation geführt hat, was ich jedoch gerne in Kauf genommen habe. Ich war noch nie ein Modemensch oder habe mich für Popstars oder Ähnliches interessiert, weswegen die Gesprächsthemen mit meinen Klassenkameraden eher begrenzt waren. Das oberflächliche Gesäusel der meisten meiner Altersgenossen war für mich belanglos und ohne jeglichen Reiz.

Unsere Aktivitäten beschränkten sich zu der Zeit noch eher auf Umtrünke am Wochenende und nationale Musik hören. Einmal waren wir dann im Dorf bei einer Fete eines Bekannten, der mit Politik eigentlich wenig zu tun hatte. Er hatte zwar ebenfalls immer Ärger mit den lieben Kulturbereichern, für eine nationale Einstellung fehlte ihm jedoch die Konsequenz in seinem Denken. Da er wusste, wie wir dachten, meinte er, er kenne noch andere national Gesinnte. Diese würden in der Nähe freitags immer einen Kameradschaftsabend abhalten. Und da Freitag war, sind wir mit einer Wagenladung hingefahren. Das war dann mein erster Kameradschaftsabend bei der FAP [Freiheitliche Deutsche Arbeiterpartei, 1995 nach Vereinsrecht verboten; siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Freiheitliche_Deutsche_Arbeiterpartei]. Die Leute dort waren mir auf Anhieb sympathisch, weswegen ich von diesem Freitagabend an jeden Kameradschaftsabend dort besucht habe.

War es nur eine informelle, unstrukturierte ‚rechte‘ Clique oder gleich organisierter?

Anfangs, ich war ungefähr 13 Jahre alt, war alles eher cliquenhaft. Mit 15 Jahren kam dann der Kontakt zur FAP, und ab da an war es organisiert. Man fuhr auf Demos, Zeltlager, Vorträge oder verteilte Flugblätter. Man konnte seine Energie zielgerichteter einsetzen.

Wenn du erst 1993 bei der FAP eingestiegen bist, hast du ja Michael Kühnen knapp verpasst …

Das mag sein. Die Person hat mich jedoch nie sonderlich interessiert. Nach seinem Tode wurde ein regelrechter Kult um ihn veranstaltet. Zumindest im Kreise seiner Anhänger. An ihm schieden sich wohl die Geister. Seine Homosexualität ist den meisten sauer aufgestiegen. Entweder man liebte ihn oder man hasste ihn. Ähnlich wie bei Manowar.

Was hat dich damals – gleich am Anfang – so an der rechten Szene fasziniert?

Man schwang auf derselben Wellenlänge. Die eigenen Erkenntnisse wurden größtenteils geteilt oder auch im Detail kontrovers diskutiert. Es war eine homogene Gruppe, in der man nicht ständig aufpassen musste, was man sagte, oder darauf achten, ob sich jemand über gewisse Reizwörter pikierte. Man war frei unter Gleichen. Es gab Zusammenhalt, den man in der BRD-Gesellschaft nicht fand, da sich dort alles irgendwie atomisierte.

Hat Musik dabei damals für dich eine Rolle gespielt?

Als Identifikationsmedium auf alle Fälle. Schließlich spiegelten sich die Alltagsprobleme und Konflikte, die unweigerlich auftauchten, nachdem man sich zum ‚Rechtssein‘ bekannt hat, in den Texten wider. Der eigentliche Auslöser für dieses Bekenntnis war dabei keineswegs die Musik. Es waren für mich als Jugendlicher mehr die Konflikte in der Schule. Nach zwei Jahren wechselte ich vom Gymnasium auf die Realschule, die im selben Gebäude wie die Hauptschule untergebracht war. Die Gewalt auf unserer Schule ging so gut wie immer von Türken und Arabern aus, die hauptsächlich auf die Hauptschule gingen. Von den Lehrern hatten die Migranten eine Art Freifahrtschein zum Pöbeln. Oft sahen Lehrer einfach weg, wenn eine Gruppe von Migranten auf einzelne Deutsche losging. Andererseits erinnere ich mich noch an eine Schnipselaktion der Nationalistischen Front [1992 als verfassungswidrige Partei verboten; siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalistische_Front], die gleich eine ganze Schulkonferenz ausgelöst hat. Papierschnipsel wurden also als bedrohlicher empfunden als tätliche Ausländergewalt, was ich als sehr bedenklich empfand. Im Grunde auch eine Art von Rassismus, nur eben gegen Deutsche. Aus diesem Grunde kam von uns Deutschen nur selten Gegenwehr. Im Grunde so wie heute, nur noch nicht so extrem. Ebenso hatten Lehrer und Schüler Angst davor, in die rechte Ecke gestellt zu werden. Mir war das natürlich egal, weswegen ich aus Protest auch einen recht provokativen Kleidungsstil gepflegt hatte, der mit noch mehr Schikane belohnt wurde. Ein akkurat gezogener Scheitel, das entsprechende Schuhwerk und Bomberjacke kommen mir aus heutiger Sicht zwar etwas prollig vor, damals empfand ich es jedoch als notwendig, um Stellung zu beziehen. Natürlich hat auch der äußerst einseitige und aggressive Schuldkult vor allem im Geschichtsunterricht dazu beigetragen, eine gewisse Protesthaltung anzunehmen. Zeiten ändern sich, und zufällig ist die Enkelin meiner Nachbarin auf derselben Schule. Heute ist zwei- bis dreimal die Woche die Polizei vor Ort, um Messerstechereien und Ähnliches zu schlichten. Die Gewalt geht immer noch von denselben aus, nur schlimmer. All das ist aber gewollt. Wäre es das nicht, würde die Politik daran etwas ändern.

Was war dein ‚erstes‘ Lied aus der Szene? Und was hat dich damals daran so begeistert?

Für mich war damals das Lied „Lass Dich nicht unterkriegen“ von Endstufe ein Stück, das ich oft und gerne gehört habe. Ich war zwar nie Skinhead, und meist waren die mir zu undiszipliniert. Dennoch konnte ich mich in diesem Stück auf vielfältige Weise wiederfinden.

Was bezweckt die NPD eigentlich, wenn sie „Schulhof-CDs“ verteilt? Geht es wirklich um die Inhalte und Agitationskraft der Songs? Ihr wart ja selbst 2004 auf der ersten Schulhof-CD „Anpassung ist Feigheit“ vertreten.

Ich denke, dass es darum geht, den Jugendlichen eine Alternative zum oberflächlichen Mainstream anzubieten. Ich denke aber auch, dass das mit einer zu stark subkulturell geprägten Musik nicht funktionieren wird. Die Masse lechzt nach Pop-Musik, also Populärmusik. Man wird damit immer nur einzelne Personen erreichen. Das ist aber immer noch besser als nichts.

Ist das nicht kontraproduktiv, wenn sie dies vorab medienwirksam ankündigt und damit die Verteilung zum Teil schon wieder selbst fast unmöglich macht? Oder was ist der Sinn davon?

Den Sinn dahinter kann ich dir nicht sagen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass die NPD auf diese Art und Weise den Schulapparat vorführen möchte. Es ist ja auch lächerlich, dass Schulen an einem bestimmten Tag geschlossen werden, nur damit die Schüler eine Musik-CD nicht bekommen.

Kaum zu glauben: Gab es das wirklich?

In der Deutschen Stimme [NPD-Monatszeitung] gab es diesbezüglich einen Artikel. In dem wurde eine Schule erwähnt, die an dem besagten Tag extra einen Schulausflug veranstaltet hatte. Es gibt eben nichts, was es nicht gibt. Das Verhalten der demokratischen Politsekten gegenüber der NPD ist teilweise doch sehr fragwürdig. Dem NPD-Abgeordneten Peter Richter (Saarbrücken) durften die anderen Abgeordneten nicht mal die Hand geben oder im selben Fahrstuhl fahren. Der FDP-Abgeordneter Stefan Krämer aus dem Saarland hatte mit dem NPD-Abgeordneten Frank Franz in eine Runde Monopoly gespielt. Als Resultat dieser ‚Affäre‘ trat er vom Vorsitz der beiden Landesarbeitsgemeinschaften Arbeit und Finanzen der FDP Saar zurück [siehe www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.saarland-eine-national-liberale-spielgemeinschaft.c01140c2-a4ef-4b45-b3bd-c4a19f6006da.html sowie www.taz.de/!75549/]. Dieses unreife Verhalten im Kleinen spiegelt sich in der großen Politik ebenso wider, wie wir gerade bei dem Umgang mit der Pegida-Bewegung feststellen dürfen.

 

Ich habe bei meinen Recherchen niemals eine Bestätigung dafür gefunden, dass dort, wo die NPD oder auch eine Kameradschaft sehr aktiv Rechtsrock-Angebote gemacht haben, wirklich die ‚Mitgliederzahlen‘ oder Gruppenstärken nennenswert gestiegen sind. Ist Rechtsrock als Rekrutierungsinstrument eigentlich geeignet?

Denke ich nicht. Dafür ist es zu subkulturspezifisch. Man bräuchte da schon Musiker wie Grönemeyer oder gewisse Popsternchen mit nationalistischem Kontext, um mit Musik große Massen zu bewegen. Aktuell wird ja wieder gegen Pegida in Dresden mobil gemacht, wo Erstgenannter auf einer Veranstaltung auftreten wird. Unter den dümmlich platten Parolen wie „Offen und bunt – Dresden für alle“ zieht der bundesdeutsche Ignorant gegen die eigenen Interessen durch die Straßen. Die Quittung wird er dafür noch bekommen, sobald westdeutsche Verhältnisse Einzug gehalten haben.

jugendschutz.net und ähnliche Berufsbesorgte halten ja das dummerweise nicht zu kontrollierende und zu zensierende www. für eine große Propagandaplattform für alles Böse von Pädophilen bis zur NPD. Welche Bedeutung haben online-Plattformen wie YouTube, soziale online-Netzwerke wie Facebook etc. für die Verbreitung ‚rechter‘ Musik?

Eine sehr große, da hier eben die Zensur nicht greift. Bevor etwas verboten werden kann, ist es schon tausendfach kopiert. Ich bin im Grunde gegen jegliche Zensur von Meinungen. Von mir aus darf jeder sagen, was er will, nur eben nicht alles tun. Und schon gar nicht, wenn Kinder darunter leiden. Ich fände es schön, wenn Kinderschänder und Vergewaltiger hingerichtet werden und Menschen wie Horst Mahler, die wegen Meinungsäußerungen 12 Jahre im Knast sitzen, endlich wieder frei kommen würden. Es ist bezeichnend für die moralische Verkommenheit dieses Systems, dass Verbrecher, die Leben zerstören, in der Regel eine lächerliche Haftstrafe oder nur Bewährungsstrafe erwartet, während so genannte politisch unkorrekte Meinungsäußerungen hart bestraft werden. Ich habe auch nichts gegen mehr Polizei auf der Straße. Zumindest, wenn sie sich um Randalierer, Rauschgifthändler oder Schmierer kümmert und nicht Menschen auf Grund ihrer Ansichten gängelt.

Kann ‚Rechtsrock‘ Menschen – junge oder alte – für die rechte Szene oder gar die NPD ‚anwerben‘, die gar nicht eurer Meinung sind? Und funktioniert das ohne face-to-face-Kontakte vor Ort?

Gut gemachte Musik kann sicherlich den geneigten Hörer dazu bringen, sich gewissen Dingen zu öffnen. Aber einen unpolitischen oder ‚linken‘ Menschen zum Nationalismus zu bekehren, halte ich für Unsinn. Selbst von Angesicht zu Angesicht ist so etwas schwer, da man ja mit Menschen in Kontakt tritt, die durch Propaganda oder Erfahrungen vorgeprägt sind. Ich habe in meinem Leben schon viele Diskussionen geführt. Manche waren fruchtbar, andere weniger. Meine Erfahrung ist die, dass selbst solche Gespräche nicht lange anhalten, da die Dauerberieselung durch den Staatsfunk die Menschen immer wieder umpolt. Daher ist es dem BRD-Regime ja so wichtig, dass selbst jeder Hartz-4-Empfänger seinen TV-Anschluss hat.

Eine Befürchtung ist ja immer: Rechtsextreme sind überall im Netz unterwegs, bringen ihre Inhalte ein, ohne dass die User merken, wes Geistes Kind sie sind. Also quasi Rassismus/Rechtsextremismus als trojanischer Reiter. Funktioniert so was?

Das Nützliche am Rassismus ist, jeder kann beschuldigt werden. Selbst du. Die wohlbekannte Rassismus-Keule funktioniert leider immer besser und dient als Druckmittel in jeder Lebenslage. Quasi das Pendant zum Hexenvorwurf im Mittelalter.

Ich habe aber eine andere Vorstellung unter dem Begriff Rassismus als du. Für mich ist Rassismus das Anerkennen, dass es so etwas wie Rassen überhaupt gibt, was erst mal wertfrei ist. Schon mit dieser banalen Feststellung von Tatsachen fällst du bei vielen Menschen durch das Raster. Wenn ich jetzt noch feststelle, dass unterschiedliche Rassen unterschiedliche Eigenschaften haben, was ja nachweisbar ist bzw. jeder weiß, der schon mal im Ausland im Urlaub war, dann ist der Ofen ganz aus. Das ist dann der konditionierte Beißreflex. Für mich ist das unverständlich, denn wer würde die Existenz von unterschiedlichen Hunderassen leugnen oder dass ein Schäferhund andere Eigenschaften hat als ein Pudel. Wie soll ich so etwas durch die Blume ganz ‚trojanisch‘ aussprechen, ohne gleich als Rassist gebrandmarkt zu werden? Es geht nicht. Hier steckt natürlich die Angst der BRD-Ideologen, dass sich bestimmte Erkenntnisse durchsetzen könnten, die nicht in deren eindimensionales Weltbild passen, in dem alle Menschen gleich und somit austauschbar sind. Es geht nicht darum, die Menschen vor Rassismus und Rechtsextremismus zu bewahren, sondern um das Unterbinden von non-konformen Meinungen und Gedankengängen. Begriffe wie Rassismus und Rechtsextremismus werden nur benutzt, weil sie den höchsten Schockeffekt erzielen und negativ besetzt sind. Im Grunde geht es nur um Kontrolle.

Waren die Zillertaler Türkenjäger nicht so ein erster Versuch, subversiv über bösen Humor die Szene-Grenzen zu sprengen und mehr Menschen mit rassistischen Inhalten zu erreichen?

Da muss ich dir Recht gaben. Aber eben weil es keine szenetypische Musik war, sondern etwas aus dem allgemeinen Kulturgut, also Schlager und Volksmusik, haben sich die Zillertaler Türkenjäger so rasant verbreitet und für gute Stimmung gesorgt. Der Punkt geht eindeutig an die Macher hinter dem Projekt.

Ein Großteil der Rechtsrock-Produktionen made in Germany ist allerdings grottenschlecht und kaum geeignet, Menschen zu begeistern, die nicht sowieso schon der gleichen Meinung sind. Selbst Szene-Angehörige sind oft peinlich berührt, wenn ich sie frage, wie sie denn diese oder jene neue Scheibe der Band X finden.

Bis zu einem bestimmten Punkt muss ich dir auch hier Recht geben. Angefangen hat es damals, als Torsten Lemmer mit seinem Label Funny Sounds jeder Krakenkombo einen Plattenvertrag gegeben hat, um auf irgendeine Weise Geld zu scheffeln. Bedauerlicherweise hat es sich irgendwie rentiert. Die ersten Bands wie z. B. Störkraft hatten noch was zu bieten. Was dann eine ganze Zeit lang auf die Menschheit los gelassen wurde, war in der Tat sehr peinlich. Manche Bands waren aber so platt, dass sie dadurch wieder zum Kult wurden, so z. B. Stuka. Heute noch, wenn ich alte Kameraden treffe, werden deren Lieder mit einem Grinsen angestimmt. In den letzten Jahren gibt es jedoch eine spürbare Steigerung der musikalischen Qualität. Vor allem, was in Richtung Hardcore geht, so z. B. Bands wie Moshpit oder Brainwash. Ist zwar nicht mein Geschmack, kommt aber sauber produziert daher und hat fast Mainstream-Qualität. Und vielen scheint es zu gefallen.

Hörst du selbst eigentlich überwiegend Rechtsrock?

Selber höre ich so gut wie keinen Rechtsrock. Als damals die Schwämme an schlechten Bands einsetzte, habe ich mich wieder auf Metal konzentriert. Für mich muss nicht nur die Botschaft stimmen, sondern eben auch die ‚Verpackung‘. Natürlich habe ich noch meine alten Alben von Landser und Skrewdriver im Schrank. Ab und an bekomme ich von Freunden einen Tipp, hier und da mal rein zu hören. Gerade die neuen Sachen sind spieltechnisch wirklich gut.

Welche 10 Bands stehen in deinen persönlichen Top 10 der besten Rechtsrock-Bands aller Zeiten?

Von den alten Sachen ganz klar Störkraft, Landser und Skrewdriver. Das waren Kultsachen aus der Anfangszeit. Von den neueren Sachen gefallen mir Übermensch und Moshpit. Waren zwar keine 10, aber mehr fallen mir spontan nicht ein.

 

Und welche 10 Bands würden sich in deinen persönlichen Top 10 der schlechtesten Rechtsrock-Bands aller Zeiten finden?

Die Namen der damaligen Krakenbands hat mein Bewusstsein irgendwie verdrängt …

Was hältst du von Genre-Experimenten wie Dee Ex, King Bock, MaKss Damage, SZU oder das n’Socialist Soundsystem im HipHop oder DJ Whipo [White Power], ADR [Aryan Dance Resistance] oder DJ Adolf im Electro-Bereich?

Du bist da wahrscheinlich mehr auf dem Laufenden als ich. Die Electro-Sachen kannte ich bis gerade noch gar nicht. Von MaKssDamage, Dee Ex und n’Socialist Soundsystem kenne ich einige Stücke, die mir sogar gefallen. Über Musik lässt sich bekanntlich streiten.

Wird das wirklich in der rechten Szene gehört? Immerhin sind das Genres, die schon von ihrer multikulturellen Herkunft her all das repräsentieren, was ihr eigentlich hasst?

Mittlerweile sind die Leute da offener geworden. Obwohl ein Old School Skin an nationalistischem HipHop keine Freude haben wird. Gerade HipHop ist bei der heutigen Jugend sehr verbreitet. Somit ist es eine logische Konsequenz, dass sich die jüngere Generation diesen Musikstil als Sprachrohr ihres Protestes wählt. Bei meiner Generation war es eben mehr die rockige Schiene. Es gibt sogar Punk (Punks not red!) mit nationalen Texten. Ist zwar auch nicht meins, aber wem es gefällt. So lange die transportierten Inhalte in Ordnung sind und keine Vergewaltigungen, Polizistenmord, Bandenkriege etc. wie im schwarzen HipHop glorifiziert werden, kann ich damit leben. Ändern kann ich es eh nicht. Was mich mehr abstößt, ist dieser Afrogesichtsschmuck. Warum steckt man sich 1 kg Metall ins Gesicht und dehnt seine Ohrläppchen auf Autoreifenniveau!? Das finde ich absolut unauthentisch. Wer rumrennt wie König Xerxes im Film „300“ kann nun mal kein Spartiat sein.

Du hast ja selbst mit Halgadom mit den Genres Neofolk und Pagan Metal ‚experimentiert‘. Sind das populäre Genres in der rechten Szene?

Ja, das sind sie. Als ich 1999 mit Halgadom begann, war es u. a. mein Ziel, Vorurteile der Szenen untereinander abzubauen. Ich kannte national gesinnte Metaller, die von nationalgesinnten Kurzhaarigen nicht akzeptiert wurden. Das fand ich mehr als bedauerlich und überflüssig. Heute ist das zum Glück kein Thema mehr. Die Themen, welche im Pagan Metal und im Neofolk verarbeitet werden, haben oft mit identitären Themen zu tun. Sei es unser heidnisches Erbe, Naturmystik und europäische Kultur. Gerade die Black-Metal-Bands aus Osteuropa nehmen da kein Blatt vor den Mund. Ich muss dazu aber sagen, dass ich szenemäßig gar nicht mehr auf dem Laufenden bin.

Du scheinst also immer noch mehr der Einzelgänger aus deiner Jugend geblieben zu sein als ein stets präsenter Party- und Szenegänger?

Einzelgänger ist nicht das passende Wort. Ich war mehr der Außenseiter, der sich andere Außenseiter gesucht hat. Das ist heute immer noch so. Früher war ich regelmäßig in einschlägigen Metal-Läden unterwegs. Heute hat sich das so gut wie gelegt. Wenn ich mal Konzerte besuche, dann mehr, um alte Bekannte zu treffen, und weniger wegen der Bands.

Ist das nicht widersprüchlich, wenn man gleichzeitig eine oder sogar zwei Bands repräsentiert, die sich Erfolge und viele Fans wünschen?

Mein Wunsch ist glücklicherweise in Erfüllung gegangen. Aber dennoch gönne ich mir den Luxus der Distanz. Schließlich muss ich ja nicht jeden persönlich kennen lernen, der eine CD von mir kauft. Aber vielleicht ändert sich das noch.

Kannst du etwas zu den Verkaufsauflagen eurer Tonträger sagen?

Stahlgewitter bewegt sich im fünfstelligen Bereich, Halgadom im vierstelligen. Wie bei anderen Bands ist bei uns das Phänomen zu beobachten, dass uns immer mehr Menschen kennen trotz sinkender Verkaufszahlen. Die Alben stehen bereits am selben Tag der Veröffentlichung im Netz kostenlos zum Runterladen bereit. Und da Geiz nun mal geil ist, greift man da zu, wo man nichts bezahlen muss.

Was war eigentlich der Sinn dahinter, die bereits indizierten Tonträger nur leicht verändert wieder auf den Markt zu bringen? Habt ihr wirklich geglaubt, sie würden dann nicht erneut indiziert?

Es waren ja nur einzelne Lieder strafbar bzw. einzelne Textstellen. Dass die Neuauflage von „Politischer Soldat“ erneut indiziert wurde, lag daran, dass das Textheft noch einen Text enthielt, der gar nicht mehr auf der CD drauf war. Wenn man nicht alles selber macht …

Wir haben immer gleich mehrere Anwälte, die die Texte überprüfen. Im Bereich der Volksverhetzung herrscht leider vollkommene Willkür. Was der eine Anwalt bemängelt, kann der andere als noch im Rahmen der Meinungsfreiheit einstufen.

Wir haben leider die falsche Hautfarbe. Wäre die etwas dunkler und wir würden HipHop machen, könnten wir an Deutlichkeit noch eine Schippe drauf legen und müssten nicht um jede Formulierung einen Eiertanz veranstalten.

Deine zweite Band Halgadom war eine der ganz wenigen Bands der rechten Szene mit Musikerinnen. Warum ist die rechte (Musik-)Szene ansonsten eigentlich so eine reine Männer-Szene?

Halgadom hatte ich eigentlich nie der ‚rechten‘ Szene zugeordnet. Es war etwas Szeneübergreifendes. Die Texte bezogen sich auch mehr auf das germanische Heidentum und gingen später in die philosophische Richtung. Politik an sich spielte nie eine Rolle. Gerne zieht man sich immer am Text von „Wotans Krieger“ vom ersten Album hoch, in denen die 14 Worte vorkommen. Aber im Grunde war es das dann auch. Einen Text aus über 50 Liedern herauszusuchen und darauf herumzureiten halte ich für etwas überzogen.

Eine ganze Zeitlang war der Rechtsrock wirklich eine reine Männerdomäne. Tätowierte, kräftige Typen, die nicht gerade das Flair des Gentlemans versprühten. Zumal das gar nicht gewollt war. Für Frauen war dort wenig Platz. Im Metal-Bereich ging es auch immer um eher kämpferische Themen. Im Gegensatz zum Rechtsrock jedoch war dort nur die Musik gewalttätig. Im Rechtsrock ebenso oft das Publikum bei Konzerten. Das hat die Damenwelt verschreckt. Dazu kam die veröffentlichte Meinung, dass ‚Rechte‘ nur Täter und keine Opfer sind und Frauen nun mal eine stärker ausgeprägte soziale Seite haben, also eher Sympathie für den Unterdrückten hegen. Aber das war einmal. Heute bewegt sich der Frauenanteil glücklicherweise stark nach oben.

Wenn man sich rechte Events (Konzerte, Demos) oder auch Mitgliederzahlen ansieht, halte ich das eher für einen Mythos. Über 20 % ist der Frauenanteil in der rechten Szene doch nie hinausgekommen?

Ich spreche nicht von einem ausgeglichenen Verhältnis, sondern sage nur, dass im Gegensatz von vor 15 oder 20 Jahren der Anteil gestiegen ist. Genaue Prozentangaben kann ich natürlich nicht liefern. 20 % sind immer noch besser als 10%.

Es gibt im deutschsprachigen Raum derzeit schätzungsweise rund 200 – 250 Bands aus der rechten Szene – davon nur eine Handvoll mit Musikerinnen, oder?

Das ist richtig. Ich bezog mich auch mehr auf die Hörerschaft von patriotischer Musik als auf aktive Musikerinnen.

Neben Gewalt, habe ich den Eindruck, spielt auch der grassierende Alkoholkonsum in der rechten Szene eine abschreckende Rolle, oder?

Das kommt sicherlich erschwerend dazu. Das ist aber kein szenetypisches Problem. Immer, wenn eine größere Menge an Männern zu einem bestimmten Anlass zusammentrifft, fließt der Alkohol. Das ist nicht nur auf Rechtsrock-Konzerten so, siehe Oktoberfest, Fußballveranstaltungen, Junggesellenabschiede oder Punk-Konzerte. Ich würde das als menschliches Verhalten bezeichnen, ohne irgendetwas beschönigen zu wollen.

 

Du hast eben schon das „widernatürliche Gender Mainstreaming“ angesprochen. Ist ein Grund für die Unattraktivität der rechten Szene für Frauen nicht auch das Frauenbild der Szene, das eher aus dem 19. Jahrhundert stammt und auch ‚modernen‘ rechten Frauen nicht mehr genügt?

Das ist leider ein oft bedientes Vorurteil. Oft wird ja schon ein veraltetes Frauenbild unterstellt, bloß weil eine Frau einen Rock und Zöpfe trägt. Veraltete Frauenbilder gibt es in jedem Land und in jedem Teil der Gesellschaft. Das nationale Lager war nun mal lange Zeit von Männern dominiert, alleine schon aus der ungleichmäßigen Geschlechterverteilung. Da sind wir uns ja einig. Deswegen muss die Frau ihren Platz als Führungspersönlichkeit noch finden. Da, wo sie nach oben drängen, machen es die Mädels in der Regel sehr gut. Z. B. verdient Melanie Dittmer mit ihren Kögida-Aktivitäten meinen Respekt. Nur finde ich es etwas befremdlich, dass man so ein Frauenbild bei Deutschen und speziell im nationalen Lager anprangert, aber genau die Volksgruppen importiert, die ein regelrecht steinzeitalterliches Frauenbild aktiv ausleben. Man schaue sich nur die Parallelgesellschaften türkischer und arabischer Kulturabschotter an.

Worin unterscheiden sich denn die Rollen von Frauen und Männern in der rechten Szene oder auch für dich persönlich, in deinem privaten Umfeld?

In meinem persönlichen Umfeld und für mich ganz konkret hat die Frau dieselben Rechte wie der Mann. Dass Frauen Kinder bekommen, ist nun mal eine biologische Tatsache. Gerade in den ersten Lebensjahren der Kinder ist es die Aufgabe der Mutter, sich um den Nachwuchs zu kümmern, hat sie doch eine viel innigere Beziehung zum Kind als der Vater, da sie es neun Monate lang in ihrem Inneren getragen hat. Mein Respekt vor der Frau begründet sich auch auf meine heidnische Lebenseinstellung. Bei unseren Ahnen trug immer die Frau den Schlüssel des Hauses um den Bauch, als Zeichen, wer zu Hause das Sagen hat. Die Männer haben dafür die Nahrungsbeschaffung und die körperlichen Auseinandersetzungen bestritten, waren also mehr fürs Grobe zuständig. Man hat sich eben ergänzt. Daraus resultieren auch das soziale Feingefühl der Frauen und deren Talent, Intrigen zu spinnen. Schließlich mussten die Mädels untereinander irgendwie klar kommen und ihre Fehden anders austragen als die Männer auf dem Schlachtfeld. Die Benachteiligung der Frauen in Europa sehe ich mehr in der Verchristlichung, da die Herabwürdigung der Frau eher im Orient anzusiedeln ist. Daher bin ich einerseits froh, dass das Christentum in unserer Gesellschaft so gut wie ausgedient hat, bin jedoch etwas besorgt, da der nächste Götzendienst in den Startlöchern steht.

Ich kenne viele Mütter, die gleichzeitig wie der Mann noch arbeiten gehen, damit die Familie finanziell relativ unabhängig bleiben kann. Auch hätte ich kein Problem damit, wenn meine Frau eine gutbezahlte Stelle hätte. Dann wäre ich Privatier und könnte mich mehr auf die Musik konzentrieren. Andererseits gibt es natürlich typische Männersachen. Ich würde von meiner Frau nie verlangen, dass sie schwere Wasserkisten trägt oder Nägel in die Wand haut. Könnte sie, wenn sie wollte. Ich würde es daher eher als stilles Einverständnis bezeichnen, wie die Aufgaben verteilt werden. Dafür überlasse ich ihr gerne das Kochen. Ab und an koche ich auch, aber das schmeckt dann eher nach üblicher Junggesellenkost. Reis mit Fleisch und Erbsen ohne jegliche Soße als Pfannengericht kann man schließlich nicht immer essen. Auch wenn du es wahrscheinlich nicht glauben wirst, wenn ich vor der Arbeit Zeit habe, mache ich sogar noch den Abwasch vom Vortag. Für einen wahren Gentleman ist das alles selbstverständlich.

Sind dir auch bezüglich des Musikgeschmacks Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Fans aufgefallen? Bevorzugen rechte Szene-Frauen andere Genres und Bands als rechte Szene-Männer?

Das ist wohl eher eine Frage, die du einer Frau stellen solltest.

Warum kommt es regelmäßig bei Rechtsrock-Konzerten spätestens im letzten Drittel der Veranstaltung zu Massenschlägereien untereinander? Liegt das nur am Alkohol?

Zum einen am Alkohol, aber auch an Rivalitäten ganz persönlicher Natur. Hier geht es um die Frau eines anderen Kameraden oder man ist in der falschen Skinhead-Organisation aktiv. Damals gab es öfter Reibereien zwischen Hammerskins, Combat 18 und Blood & Honour. Je später der Abend, umso enthemmter ist man. Somit sinkt auch die Hemmschwelle für gewalttätige Aktivitäten. Doch dieses gewalttätige Bild ist ebenfalls überholt. Im Schnitt finden jedes Wochenende 2-3 Konzerte statt. Da wo feste Strukturen vorhanden sind, läuft mittlerweile alles recht gesittet über die Bühne.

Combat 18, die „Kampfgruppe Adolf Hitler“, fiel ja nicht nur intern gelegentlich unangenehm auf, sondern auch öffentlich durch ihre Bombenanschläge und andere sehr brutale Gewalttaten. Ist das nicht ähnlich kontraproduktiv für die rechte Szene wie die RAF-Aktivitäten damals für die Linke, wenn man Überzeugungskraft in der Bevölkerung gewinnen will?

Nun, die RAF hatte ja immerhin über einen gewissen Rückhalt in Teilen der Bevölkerung verfügt. Unter linken Intellektuellen gab es immer welche, die zumindest die ganze Sache mit Genugtuung betrachteten. Aber selbst bei der RAF hatte der Verfassungsschutz seine Finger im Spiel, Stichwort „Celler Loch“ [Am 27. Juli 1978 hatten Mitarbeiter des Niedersächsischen Landesamtes für Verfassungsschutz unter technischer Hilfe der GSG 9 einen Sprengstoffanschlag auf die Strafvollzugsanstalt in Celle verübt, um eine Gefangenenbefreiung von Sigurt Debus vorzutäuschen. (vgl. Bürgerrechte & Polizei, Nr. 27: 69); siehe auch www.verfassung-schuetzen.de/verfassungsschutz-in-rente-geschickt/].

Gewalt halte ich immer nur in Form von Notwehr gerechtfertigt. Ob Gewalt als Durchsetzungsmittel in der Politik taugt, bestimmt der Zeitpunkt. Zurzeit macht es absolut keinen Sinn, ist der Durchschnittsbundesbürger noch träge und faul. Die Komfortzone ist noch weit genug, um die tägliche Dekadenz zu zelebrieren. Somit hast du Recht, dass es absolut unsinnig ist, sich dieser zu bedienen und Applaus von der Bevölkerung zu erwarten. Doch der Zustand der Rundumversorgung kann sich schnell ändern. Die Internazis (Internationale Sozialisten) der EU arbeiten fleißig daran. In Mitteldeutschland hat es mit Pegida hoffnungsvoll gestartet. Doch leider lassen sich die Organisatoren von diversen demokratischen Gruppierungen wie CDU und AfD umgarnen. Ich befürchte, dass der Protest wieder im Nichts verpuffen wird. Nur tut sich das Regime keinen Gefallen. Denn wenn sich der Bürger wieder mal hintergangen fühlt, platzt ihm irgendwann richtig der Kragen. Und dann sind Massendemos das kleinste Problem, was die Herrscherkaste hat.

Gehen wir mal vom Günstigsten aus und wir werden das BRD-Regime, ähnlich wie das der DDR, friedlich los, bleibt immer noch genug Konfliktpotential. Kriminelle Großfamilien wie der Abou-Chaker-Clan oder die Miris, jeweils mit mehreren tausend Mitgliedern, haben es sich in der sozialen Hängematte bequem gemacht, und ihren kriminellen Machenschaften können sie ohne größeren Widerstand nachgehen, sind doch Polizei und Richter entsprechend von oben instruiert oder durch Gewaltandrohung eingeschüchtert. Migrantengangs wie United Tribuns, La Fratidadas oder Black Jackets, die sich krakenähnlich bis ins Ländliche ausbreiten, werden ebenfalls nicht freiwillig gehen.

Gewalttaten haben sicher immer persönlich-biografische Ursachen, aber als politisches Konzept für die Metropolen (Europa, USA) habe ich das nie verstanden. Welchen Sinn erkennst du darin?

Wenn die Gewalt nicht staatlich inszeniert oder durch Geheimdienste angefeuert wird, ist es entweder der Ungeduld der Beteiligten oder deren verzerrte Sicht der Dinge zuzuschreiben.

Zurück zur Musik: Welche Bedeutung hat Musik denn generell in der rechten Szene?

Musik ist wie überall Ausdruck eines Lebensgefühls. Dass die Stile mit nationalem Gedankengut mittlerweile so vielfältig sind, zeigt, dass sich Menschen aus unterschiedlichen Bereichen zum Nationalismus bekennen, was ich als sehr positiv erachte. Damals definierte man sich über Kleidungscodes oder eine bestimmte Musikrichtung. Man limitierte sich aus eigener Dummheit selbst. Heute darf sozusagen jeder Deutsche mitmarschieren, der guter Dinge ist. Musik hält zusammen. Das merkt man, wenn man mit anderen Menschen singt oder musiziert. Für mich als Musiker ist es ebenso ein schönes Gefühl zu erleben, wenn man am Lagerfeuer seine Gitarre auspackt, anfängt zu spielen, und andere Menschen singen meine Lieder mit. Dadurch erfährt das eigene Schaffen noch mehr Leben. Die Neofolk-Lieder von Halgadom habe ich z. B. als Liederbuch mit Gitarrengriffen zum kostenlosen Herunterladen auf meine Netzseite gestellt, auf dass sie auch ohne mein Zutun weitergegeben werden. Vielleicht sogar ins allgemeine deutsche Kulturgut aufgenommen werden. Musik ist Gefühl, Sprache, Ausdruck und Geisteshaltung. Deswegen lege ich persönlich so viel Wert auf korrekte Sprache und einen gewissen Anspruch in meinen Texten.

Mir ist auffällig oft in Interviews und Gesprächen mit rechtsextremen ‚Köpfen‘, Politfunktionären von NPD bis Freie Kameradschaften, selbst bei einem Vorständler von Blood & Honour, eine Abneigung gegen den typischen ‚Rechtsrock‘ begegnet. Die haben diese Musik entweder nie intensiv gehört oder nur, weil es eben ‚ihre‘ Musik war, und sind eher ‚trotz der Musik‘ in den Szene-Strukturen gelandet. Für sie war ‚Rechtsrock‘ der „Köder für die primitiven Massen“, wie es einer mal ausdrückte, „die man ja leider auch sammeln muss, um die Brauchbaren herauszufischen“. Hast du ähnliche Erfahrungen gemacht?

Die Rechtsrock-Konzerte von damals waren oft sehr undiszipliniert. Heute ist es wohl weniger gravierend. Ich bin weniger der Konzertgänger, weswegen ich das nicht so gut beurteilen kann. Die Skinhead-Organisationen, die es noch gibt, legen mittlerweile auch mehr Augenmerk auf vernünftige Leute. Dass man auf keinen Idioten verzichten kann, halte ich generell für falsch. Klasse statt Masse.

Hat ‚Rechtsrock‘ nicht trotzdem auch eine unterschiedliche Funktion und Bedeutung für die ‚Basis‘ und auch die bestenfalls anpolitisierten ‚Mitläufer‘ eurer Szene und auf der anderen Seite für politische Aktivisten?

Natürlich ist die Wirkung der Musik unterschiedlich. Hier würde ich akute und nachhaltige Wirkung unterscheiden. Ich gehe jetzt mal von meiner eigenen Musik aus, die ich voll vertreten kann. Die einen grölen nur die Texte mit, verinnerlichen diese aber nicht. Profanes Beispiel: Erst Rudolf Heß-Marsch, dann bei McDonalds essen gehen. Nicht nur, dass McDonalds Ausdruck der amerikanischen Kulturbarbarei ist, es ist einfach ungesund. Als Kraftsportler würde ich nie meinen Körper mit diesem Industrieschrott vergiften. Als Nationalist unterstütze ich keine Besatzer. So viel zu den Mitläufern. Für die politischen Aktivisten ist unsere Musik eine Art Kraftquell. Ein weiterer Ansporn für uns, weiter zu machen und die Aufrechten auf diesem Wege zu unterstützen.

Hören Szene-Angehörige eigentlich nur ‚Rechtsrock‘ oder ist auch andere Musik populär?

Vorwiegend wird Musik aus dem europäischen Kulturkreis favorisiert. Obwohl das durchaus individuell variieren kann. Es gibt schließlich nicht DEN Rechtsrock-Hörer. Zumindest kenne ich keinen, der sich ausschließlich auf diese Stilrichtung limitiert.

Welche Veränderungen gibt es innerhalb der rechten Musik(szene) seit den 1990er Jahren?

Die Qualität der Produktionen wird zum Glück immer besser und die Musik vielschichtiger.

Im politischen Diskurs wird seit einiger Zeit vermehrt von einer musikalischen „Grauzone“ geredet. Wie definierst du „Grauzone“ und macht der Begriff überhaupt Sinn?

Keine Ahnung, was sich linke Journalisten wieder ausgedacht haben, um sich und ihre Studien ins Rampenlicht zu drängeln. Mit dem Begriff kann ich nichts anfangen. Eventuell soll es auf Bands zutreffen, die mit einer gewissen Ästhetik spielen, wie z. B. Laibach, oder Bands wie meine Gruppe Halgadom, mit der ich als durchaus politischer Mensch unpolitische Musik mache. Diese Journalisten sind eben nicht in der Lage, zu differenzieren, oder malen mal wieder das Schreckgespenst des bösen Nazis an die Wand, die wieder mal alles unterwandern und wieder kurz vor der Machtergreifung stehen. Die Feindbilder dürfen eben nicht ausgehen … Ich meine sogar, dass Bands wie KrawallBrüder ebenfalls der Grauzone zugeordnet werden, weil die sich nicht genug gegen rechts abgrenzen. Der Totalitarismus schreckt vor nichts zurück.

 

Apropos Patriotismus: Gerade Deutschrock-Fans bezeichnen sich ja gerne als „patriotisch“, meinen das aber oft nicht sehr politisch und eher im Sinne von Regionalpatriotismus: „Meine Stadt“, „mein Südtirol“, „mein Bayern“ oder „Franken“. Was ist für dich „Patriotismus“ und gibt es da einen Unterschied zwischen deinem Patriotismus und „Heimatliebe“ oder zu dem Patriotismus von Frei.Wild?

Patriotismus kann man gleich mehrfach interpretieren. So gibt es z. B. Verfassungspatriotismus oder den von dir genannten Lokalpatriotismus. Nicht zu vergessen sei der „Hurra“-Patriotismus zu jeder Fußball-WM/EM, der dann auch so schnell wieder verschwindet, wie er gekommen ist. Frei.Wild beziehen sich ja konkret auf Südtirol, weswegen deren Patriotismus gut mit dem von dir genannten Begriff Heimatliebe beschrieben werden kann. Ich habe mit dem Begriff Patriotismus kein Problem, bezeichne mich selbst aber eher als Nationalist. Letzteres bezieht sich auf lat. natio, was so viel wie Volk, Sippe, Menschenschlag bedeutet. Für einen Patrioten ist Cem Özdemir vielleicht ein deutscher Landsmann, weil er einen deutschen Pass besitzt. Für mich gilt weiterhin das Abstammungsprinzip. Der Patriotismus-Begriff ist mir zu beliebig verwendbar.

Ein zweiter Begriff, der oft im Zusammenhang mit Frei.Wild und Co., aber auch mit euch, fällt, ist „Identitätsrock“. Passend?

Auf jeden Fall. Begriffe wie rechts und links halte ich für überholt. Identität ist da eindeutiger.

Spielt Frei.Wild eine Rolle in der rechten Szene?

Das kann ich schlecht beurteilen. Mit ihrem ständigen Abgegrenze, ihren Anti-Nazi-Aktionen und Bußritualen werden sie von den meisten Nationalen nicht mehr ernst genommen. Andererseits haben sich die Onkelz ebenfalls klar gegen rechts positioniert und werden weiterhin von Nationalen gehört. Dazu kommt natürlich noch, was der Einzelne in die Texte hineininterpretiert.

 

Was hältst du persönlich von Frei.Wild?

Ich finde es gut, wenn deutschsprachige Bands Wörter wie Heimat überhaupt aussprechen. Dass es aber anscheinend nur dann geht, wenn man sich von der nie alternden ‚jüngeren Vergangenheit‘ distanziert, finde ich dann schon wieder peinlich. Gut, die Jungs wollen hoch hinaus. Für mich sollte man aber immer noch ein gewisses Maß an Würde behalten.

 

Und persönlich? Falls du ihnen schon mal begegnet bist.

Ich bin ihnen noch nicht persönlich begegnet, dennoch hatte ich auf gewisse Weise mit ihnen zu tun. Es ging ja selbst in der Qualitätspresse rum, dass wir Frei.Wild des Plagiats beschuldigt haben. In deren Lied „Schenkt uns Dummheit kein Niveau“ ist eine Melodiestelle samt Riff zu hören, welches unserem Stück „Auftrag Deutsches Reich“ mehr als ähnlich klingt.

Ihr habt ja auch versucht, Schadensersatz einzuklagen. Wie ging das juristische Verfahren aus?

Die Urteilsverkündung wurde Ende Januar zum wiederholten Male verschoben. Ich denke, gewisse Stellen sind sich noch nicht über die Strategie einig. Will man Frei.Wild stoppen und Begriffe wie Heimat aus dem Mainstream raushalten, muss man uns Recht geben. Andererseits erteilt man ihnen die Absolution und entscheidet gegen uns. Da zerbrechen sich wohl noch einige Leute den Kopf.

Was sind für dich die Unterschiede zwischen Frei.Wild und Rechtsrock-Bands?

Der Gesang ist fast identisch. Das ist mir aufgefallen als ich das erste Mal etwas von ihnen gehört habe. Ansonsten ist es der Inhalt der Botschaft, der sich unterscheidet. Ich würde Frei.Wild eher mit den Böhsen Onkelz vergleichen als mit typischem Rechtsrock. Man legt halt diese „Wir gegen alle anderen“-Mentalität an den Tag, mit der sich irgendwie jeder identifizieren kann. Und das scheint anzukommen.

Aber dieses Märtyrerhafte und sich selbst als vom ‚System‘ verfolgtes Opfer zu präsentieren, ist doch auch ein typisches Textelement im Rechtsrock, oder?

Das würde ich so nicht sagen. Zumindest nicht bei unserer Band. Klar ist das Thema staatliche Repression ein Thema in unseren Texten. Aber eher aus dem Blickwinkel betrachtet, dass wir sehr wohl damit rechnen und uns nicht einschüchtern lassen. Wie in dem Lied „Die Idee ist unbesiegt“ von unserem aktuellen und einzigen nicht indizierten Tonträger „Das Hohelied der Herkunft“:

Ihr Umerzogenen und Feigen, der Krieg war nie vorbei.

Nur weil heut‘ die Gewehre schweigen, seid ihr zwar alles – nur nicht frei.

Blindlinks wüten die Schergen, noch sind wir Minderheit,

doch heut‘ von euch verfolgt zu werden – die höchste Ehre dieser Zeit.
Jeder von uns – einer zu viel, nicht vorgesehen in eurem Spiel.

Doch jeder repressive Schlag

hämmert den Trotz in uns stahlhart.

Was interessiert deiner Meinung nach ‚Rechte‘ an einer Band wie Frei.Wild? Stört es sie nicht, wenn sich ‚ihre‘ Lieblingsband ständig von ihnen distanziert oder sogar das ganze Publikum „Nazis raus“ ruft und viele die Anti-Extremismus-T-Shirts der Band tragen?

Tja, was soll ich sagen. Man gewöhnt sich an alles. Andererseits: Was hat eine Band schon für eine Wahl, wenn sie Karriere machen will? Ich höre ab und an immer noch gerne einzelne Onkelz-Stücke, weil ich damit etwas aus meiner Jugendzeit verbinde. Ob die Jungs mich mögen oder nicht, ist mir in dem Moment egal.

 

Viele Deutschrock-Bands beharren darauf, „unpolitisch“ zu sein. Weshalb eigentlich? Und ist das glaubwürdig?

Wer Erfolg haben will, muss in einer globalisierten Welt international sein. Und das geht nur dann, wenn man englisch singt. Wer darauf freiwillig verzichtet, ist schon verdächtig. So zumindest könnte ich mir das vorstellen. Wer hat schon Lust, freiwillig als Hexe(r) verbrannt zu werden. Dann sich doch lieber im vorauseilenden Gehorsam von allen Eventualitäten distanzieren, damit keine Gerüchte aufkommen. Natürlich ist das lächerlich. Wer aber über jedes Stöckchen springt, das andere ihm hinhalten, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Andere Länder wie z. B. Frankreich sehen das unverkrampfter und haben sogar eine Quote für französischsprachige Lieder eingeführt.

Warst du selbst schon bei einem Frei.Wild-Konzert?

Nein, war ich nicht.

Ist Frei.Wild ein Einstiegstor in die rechte Szene oder eher eine Ausstiegshilfe?

Weder noch. Die machen einfach nur Musik und benutzen vielleicht hier und da ein Wort, was den linken Meinungsterror auf den Plan ruft. Wer schon bei dem Wörtchen ‚Heimat‘ wieder die Hakenkreuzfahne wehen sieht, dem empfehle ich, einen guten Psychiater aufzusuchen. Vielleicht kann ein Profi da noch was retten.

Dazu kommt, dass immer Geld im Spiel ist. So wie die Ärzte und Tote Hosen damals gegen die Onkelz geschossen haben, so schießen sie heute gegen Frei.Wild. Konkurrenz ist manchmal doch nicht so gut fürs Geschäft. Oder man muss sich durch solche Aktionen ins Bewusstsein der Massen rufen, wenn es schon nicht mehr mit der Musik klappt.

Warum ist Frei.Wild so erfolgreich und warum erlebt Deutschrock derzeit insgesamt einen Boom – wie erklärst du dir das?

Weil Sprache auch Heimat ist und etwas, mit dem wir uns identifizieren. Seit Jahrzehnten werden wir mit amerikanischer Musik gefüttert, die oft als sehr oberflächlich angesehen wird. Mit den Texten der englischsprachigen Mainstream-Musik beschäftigt sich doch keiner. Die nimmt man unterbewusst wahr oder visuell durch Musikvideos. Man tanzt dazu, sie läuft im Hintergrund im Radio oder auf Partys. Sie berührt uns auf einer anderen emotionalen Ebene als Deutschrock. Die Texte im Deutschrock dagegen verstehen wir. Es ist unsere Muttersprache, die in uns etwas berührt, was fremdsprachige Musik nie erreichen wird. Frei.Wild und andere Bands füllen dieses Vakuum aus.

Wie definierst du selbst „Deutschrock“?

Wie der Name schon sagt, Rockmusik mit deutschen Texten.

Was haben Deutschrock-Bands noch gemeinsam – außer der deutschen Sprache in den Texten?

Ich denke, dass gerade die Verwendung der deutschen Sprache dieses Genre ausmacht. Die Inhalte der Texte sind da doch zu unterschiedlich, als dass man da ein gewisses Muster erkennen kann.

Welche Bands gehören noch für dich dazu?

Daniel Wirtz, Revolverhelden, Kärbholz, Silbermond, die Ärzte und natürlich Onkelz. Wir gehören auch irgendwie dazu.

 

Gibt es den typischen Deutschrock-Fan?

Das denke ich nicht. Schubladendenken habe ich mir eh abgewöhnt. Ich persönlich höre ebenfalls Deutschrock, würde mich aber nicht als repräsentativ für andere bezeichnen. Würde Daniel Wirtz wissen, dass ich seine Musik gut finde, würde er wahrscheinlich erst mal eine Anti-Rechts-Aktion starten.

Onkelz und Frei.Wild – worin unterscheiden sich die beiden Bands deiner Meinung nach, was haben sie gemeinsam?

Beide Bands schlagen schon irgendwie in die gleiche Kerbe. Wir gegen den Rest der Welt, wobei die Heimatliebe wie bei Frei.Wild bei den Onkelz fehlt. Letztere sind eher die Großstadt-Jungs, Erstere die Jungs vom Dorf. Frei.Wild haben das Vakuum ausgefüllt, das die Onkelz nach ihrer Auflösung hinterlassen haben. Oder zumindest haben sie es versucht. Nun sind die Onkelz wieder da, was aber an der Popularität von Frei.Wild nichts ändern wird.

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„Durch Jammern und Hundezucht läßt sich der Volkstod mit Sicherheit nicht aufhalten.“ – Im Gespräch mit Stahlgewitter

HÖLLENTANZ Magazin Februar/März 2014

Sieben Jahre mußte man auf neues Material dieser Ausnahmeband warten. Dafür melden sich die Herren neben einem Vollalbum auch gleich mit einem Minialbum zurück. Es gibt also mächtig was auf die Ohren. Für mich sind STAHLGEWITTER sowohl lyrisch, als auch musikalisch einfach das Beste was es im politischen Metal-Musiksektor gibt. Klar gibt es noch viele weitere hochwertige Gruppen, aber für meinen Geschmack kommt niemand an die Klasse dieser Herren heran. Ich wollte jetzt mehr über den aktuellen Stand der Dinge wissen und löcherte Frank mit meinen Fragen.

1. Guten Tag, wie geht’s den Herren? Geht bei euch alles nach wie vor mit rechten Dingen zu, hehe?
Sei gegrüßt! Bei uns ist alles in bester Ordnung. Totgeglaubte leben eben länger als erwartet.

2. Eure neuen CDs sind seit kurzem erhältlich. Habt ihr schon irgendwelche Reaktionen/Kritiken mit bekommen? Wie zufrieden seid ihr mit dem Ergebnis von „Stählerne Romantik“ und „Das Hohelied der Herkunft“?
Im Grunde waren alle Reaktionen mehr als positiv, was uns nach der langen Ruhepause sehr gefreut hat. Mit „Das Hohelied der Herkunft“ wurde unser Vollalbum von FSN-TV.de sogar zum Album 2013 gekürt. Was uns betrifft, so sind wir durchweg zufrieden. Die Produktion ist druckvoll, und wir haben musikalisch alles gegeben.

3. Warum wurden die beiden CDs eigentlich separat veröffentlich? Hat das einen konzeptionellen Hintergrund?
„Stählerne Romantik“ war ursprünglich als Soli-Aktion für Erich Priebke gedacht. Daher nehmen sein Werdegang und sein Schicksal im Textheft einen so großen Raum ein. Leider ist er kurz vor dem Erscheinen der neuen Alben verstorben weswegen daraus leider nichts geworden ist.

4. Kommen wir auf die Texte zu sprechen. Die sind, wie von euch gewohnt, wieder auf sehr hohem Niveau ausgefallen. Was ist bei einem STAHGEWITTER Lied eigentlich zuerst vorhanden? Ein Text zu dem dann die passende Musik komponiert wird, oder anders herum?
Danke für die Blumen! Im Grunde läuft es parallel. Es werden Riffs gesammelt und gleichzeitig Textfragmenten angepaßt. Da wir gleich mehrere Anwälte zu Rate gezogen haben, haben sich die Texte ständig verändert. Und wenn einzelne Worte oder ganze Zusammenhänge geändert und immer der aktuellen Rechtsprechung angepaßt werden müssen, macht die Endversion eines Textes immer nur kurz vor den Aufnahmen Sinn. Aber wie erwähnt ist es ein wechselseitiger Entstehungsprozeß.

5. Was viele gut finden, ist, daß eure Texte diesmal etwas weitreichender und philosophischer sind. Anderen sind sie wiederum zu wenig politisch und ihnen fehlt die Bissigkeit. Mir persönlich fehlt diesmal eher der bitterböse Humor, den ich sonst sehr an euren Texten schätze, hehe… Man kann es halt nicht jedem recht machen, aber wie seht ihr denn eure lyrische Entwicklung?
Das langweiligste an einer Band ist, wenn sich jedes Album gleich anhört oder eine Band nichts mehr zu sagen hat. Innerhalb von 18 Jahren Bandbestehen vollzieht sich eine stetige Entwicklung. Wir lesen sehr viel, beschäftigen uns vielseitig und machen unsere Lebenserfahrungen die nicht immer positiver Natur sind. Das prägt und gibt neue Anreize für Texte und auch für die Musik. Die neuen Aufnahmen klingen für mich düsterer als z.B. noch vor 7 Jahren „Auftrag Deutsches Reich“. Das nächste Album klingt vielleicht wieder ganz anders als die vorherigen. Hauptsache ist für uns, daß man erkennt daß es Stahlgewitter ist, und unsere Alben ihren Reiz nicht verlieren.

6. Na, das ist euch auch diesmal wieder gut gelungen. Böse Zungen munkeln auch, daß die Bissigkeit der Texte nachgelassen hat, einfach weil ihr euch mit eurem Ruf nicht mehr so weit aus dem Fenster lehnen könnt. Die Vergangenheit hat ja immer wieder bewiesen, daß nicht mal anwaltlich geprüfte Texte vor Schikanen und Repressalien schützen. Wie geht ihr mit eurem Stand auf Messers Schneide um?
Wir gehen mit unseren Texten immer so nah an die Grenze des Machbaren wie eben geht. Wenn unsere Anwälte raten dies oder jenes zu ändern, dann machen wir das auch. Es wäre idiotisch aus reiner Protestlaune ein Strafverfahren zu riskieren das viel Geld, Zeit und Energie kostet. Wie jeder weiß, gibt es aber keine 100%ige Rechtssicherheit auf die man sich vor Gericht berufen kann. Hätten wir z.B. Texte wie Bushido säßen wir längst im Knast. In der brd herrscht eben die absolute Justizwillkür.
Die Meinungen anderer interessieren uns dabei recht wenig. Jeder der politisch aktiv ist, kennt die Gefahren die einem in diesem brd-Regime drohen. Wer meint auf gute Ratschläge verzichten zu können, ist entweder ein Trottel oder ein V-Mann.

7. Danke, denn diese Antwort bestätigt eine Entscheidung, die ich selber kürzlich treffen musste… Aber kommen wir von den Texten mal auf die Musik zu sprechen. Woher nehmt ihr die Inspiration für eure genialen eingängigen Lieder? Welche anderen (Metal) Bands beeinflussen euch?
Wir sind da gar nicht fest gefahren. Auch hören wir nicht nur Metal. Es gibt massenhaft guter Bands die wir hören, daß es schwer fällt, ein paar herauszunehmen. Das fängt bei Motörhead an, über alten Thrash Metal und rockige Sachen. Sogar alte Bon Jovi Alben finden sich ebenso im Schrank wie Bolt Thrower, Reinhard Mey oder elektronische Musik wie Depeche Mode.
Die eingängigen Melodien entspringen ihrer Schlichtheit. Wir spielen keine technisch versierte Frickelmusik sondern eher aus dem Bauch heraus.  

8. Die alten Alben wurden vor einiger Zeit auf dem guten alten Vinyl wieder veröffentlicht. Ein Schritt, den viele sicherlich begrüßten, ist doch das Vinyl nach wie vor ein sehr beliebtes Musikmedium. Wie sieht’s denn bei euch mit Vinyl aus? Seid ihr selber Fans des „schwarzen Goldes“, oder war die Wiederveröffentlichung auf Platte ein Wunsch der Fans, dem man nach kam?
Sammler freuen sich ja immer über derlei Veröffentlichungen. Und bei einer großen Anhängerschaft die wir hinter uns wissen, ist es sicherlich legitim neben den regulären CDs auch dieses Format zu bedienen da dort große Nachfrage besteht. Wir selber haben noch einige Alben und historische Tondokumente als Langrille zu Hause, sind aber keine fanatischen Sammler die jedem Vinyl hinterher jagen.

9. Wo wir grade bei den Formaten sind. „Das Hohelied der Herkunft“ erschien ja im regulären Jewelcase, während „Stählerne Romantik“ ein schickes Digipack spendiert bekam. Wie kam die Entscheidung der zwei verschiedenen Formate und was bevorzugen die Herren STAHLGEWITTER lieber? Normale CDs, oder Digipacks?
Das wurde spontan entschieden, ohne besonderen Hintergrund. Digis machen natürlich mehr her, vor allem wenn sie mehr als eine Seite zum aufklappen haben. Aber auch hier ist es wieder Geschmacksache da man Jewelcase durch neue Hüllen leichter „restaurieren“ kann. 

10. Was ich auch sehr gut finde, daß es bei euren Veröffentlichungen keine „Sammlereditionen“ wie Bleckboxen, Holzkisten, Bierfässer, ect. gibt. Was früher als netter Bonus für Sammler und Fans gedacht war, so sind diese Sammlerstücke in den letzten Jahren immer mehr zur Geldanlage für irgendwelche krummnasigen Lümmel geworden, die sich solche Versionen lediglich zulegen um sie dann im Weltnetz um ein vielfaches teurer weiter verkaufen zu können, wenn diese meistens streng limitierten Sammlereditionen ausverkauft sind. Eure Meinung zu dem Ganzen?
Teilweise gebe ich Dir Recht. Mit limitiertem Vinyl läßt sich jedoch ebenfalls Kohle raus schlagen, wenn man lang genug wartet. Dieses exzessive Beigeben von irgendwelchen Kleinteilen hat dennoch schon seltsame Formen angenommen. Bei uns wird es zumindest kein „Kleinteilelager“ zu unseren Veröffentlichungen geben.

11. Ihr habt ja fast das gesamte erste Album „E.G.“ neu eingespielt und auf der „A.d.R.“ & „P.S.“ Wiederveröffentlichung verteilt. Wieso gab’s da keine einzelne Veröffentlichung, oder wurden die Lieder in verschiedenen Zeiträumen neu eingespielt?
Das waren im Grunde die noch legalen Lieder des ersten Albums, die wir erneut eingespielt hatten. Damals hatten wir die Stücke mit einem Schlagzeugrechner aufgenommen. Wir wollten einfach wissen, wie sie klingen wenn ein „echter“ Schlagzeuger trommelt und das Ergebnis für die Nachwelt festhalten. Die Lieder gab es dann auf zwei unterschiedlichen Alben als Bonusmaterial da auf nur einer CD die Spielzeit zu lang gewesen wäre.

12. Wie fühlt man sich eigentlich so, wenn ihr daran denkt bereits seit fast 20 Jahren die politisch-nationale Metal-Musiklandschaft mitbestimmt zu haben? Immerhin habt ihr einen unbestrittenen Kultstatus innerhalb der Bewegung. Und das Wichtigste – ihr seid euch und der Sache immer treu geblieben, während viele andere kamen und wieder gingen. Macht es euch ein klein wenig stolz zu wissen all die Jahre alles richtig gemacht zu haben? Von nichts würde ja auch nichts kommen.
Klar macht es uns stolz auf unsere Diskographie zurück zu blicken. Den Zuspruch der Bewegung haben wir uns aber nicht zu Kopf steigen lassen und haben uns eine gewisse Bodenständigkeit bewahrt. Es entspricht nicht unserem Wesen, uns in den Mittelpunkt zu drängen. Lieber beständig und unauffällig, als ein kurzes Strohfeuer. Wir leisten unseren Beitrag.

13. Wie resümiert ihr denn das Interview für das Saitensprung Magazin? Da gab’s ja erwartungsgemäß viel Wirbel drum. Den Rabbis vielen die Locken von der Krausbirne, politisch korrekte Kleingeister waren empört, der nationale Widerstand feierte…
Es war auf jeden Fall ein Meilenstein im Durchbruch der Schweigespirale. Sogar im niedersächsischen Landtag stand unsere Befragung auf der Tagesordnung, da man nicht hinnehmen konnte, daß unsere Ansichten ohne verzerrende Kommentare in einem öffentlichen Medium publiziert wurden. Immerhin wird das Saitensprung Magazin vom Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung, Hochschule für Musik und Theater Hannover heraus gegeben und hat eine Auflage von 3000 Stück. Dort wurde allerdings nur die verkürzte Version veröffentlicht. Die komplette Befragung findet man ebenfalls auf den Seiten von „Der dritte Blickwinkel“ (Adresse siehe unten). Soweit uns bekannt, sind die Macher auch nach dem Medienrummel nicht eingeknickt oder haben sich in Bußritualen erniedrigt. Das erfordert in der heutigen Zeit schon einen gewissen Schneid. Eine Sammlung von Reaktionen aus der Systempresse findest Du hier: https://derdritteblickwinkel.wordpress.com/2011/07/09/saitensprung-mit-folgen/

14. Was ist aus der Klage gegen die Wimps von FREIWILD geworden? Da gab’s doch mal einen Vorfall, wegen Musikklau. Was haltet ihr generell von solchen Poser-Bands und dem Wirbel, der um sie gemacht wird?
Da das Verfahren noch läuft, äußern wir uns nicht dazu. Wer sich jedoch so klar gegen Nazis positioniert, soll sich nicht an unseren Melodien bedienen. Im Grunde ist es gut, über die Heimat zu singen und so das Thema des Kulturerhalts in das Bewußtsein junger Menschen zu tragen. Daß dies aber nur mit Abgrenzung und anti-Nazi-Kampagnen geht, ist mehr als traurig.

15. Gigi wurde doch aufgrund des Döner-Songs angeklagt, daß er davon gewußt haben soll und sich über die Opfer in diesem Lied lustig machte, ect. Das klingt aber sehr an den Haaren herbei gezogen und abenteuerlich. Gab‘s da wirklich eine rechtskräftige Verurteilung??? Angeklagter, Sie haben das letzte Wort.
Natürlich war dieser Vorwurf absolut absurd. Zumal das Lied ja nur objektiv beschreibt, daß die Polizei völlig ziellos nach Tätern suchte, bis diese NSU-Geschichte gestrickt wurde, die mit wenig Fakten, dafür aber mit viel Mutmaßungen zusammengeschustert wurde. Und nein, es gab für dieses Lied keine rechtskräftige Verurteilung. Soweit wollte sich dann doch kein Richter aus dem Fenster lehnen, jedenfalls in Niedersachsen nicht. Aber auch hier muß man abwarten, denn das Verfahren gegen Gigi ist immer noch nicht abgeschlossen. Da sie z.B. mit dem besagten Lied so nicht durch gekommen sind, konzentrieren sie sich nun noch auf ein anderes Stück derselben CD. Eine höchstrichterliche Entscheidung bzw. Stellungnahme in 3. Instanz steht noch aus. Außerdem gibt es bundesweit noch mehrere Verfahren in selbiger Angelegenheit. Aber auch dort gibt es derzeit nichts Neues, denn sie warten wohl zuerst auf das letzte Urteil hier. Es könnte aber durchaus verschiedene Urteile in den unterschiedlichen Bundesländern geben. Das wäre nicht das erste Mal und unterstreicht die angesprochene Justizwillkür! Und nochmal zur Erinnerung: Bei Bushidos Texten, die weitaus eindeutiger waren, ist es ja dann trotz Medienrummel nicht einmal zur Anklage gekommen. Das sagt natürlich alles!

16. Ihr habt auch ein Lied über Tierversuche geschrieben, was ich sehr gut finde, da Tierschutz eine wichtige Sache ist. Das beginnt beim Respekt vor jedem Tier, über eure besungenen Tierversuchslabore bis hin zu Massentierhaltungen. Was war hierbei das Ausschlaggebende bei euch für diesen Text? Meine Meinung diesen Problemen wirklich entgegen treten zu können ist jedoch, daß das nur über eine radikale Dezimierung der Menschheit funktionieren würde… Wie seht ihr das?
Daß die Bevölkerung weiter wächst ist eine Tatsache. Nur muß man der Bevölkerungsexplosion da entgegenwirken, wo sie stattfindet. Das ist nicht in Europa, sondern in asiatischen und afrikanischen Ländern. Im Grunde wäre es auch nicht dramatisch, wenn in Deutschland weniger Kinder geboren werden und somit weniger Menschen leben würden. Eine Regierung mit dem nötigen Weitblick hätte dann die Pflicht, den freigewordenen Raum zu schützen um z.B. die Umwelt und die Ressourcen zu schützen. Das herrschende System, welches jedoch auf Zinseszins und einem wahnwitzigen Prinzip des unbegrenzten Wachstums basiert, braucht natürlich immer mehr Konsumenten und somit eine steigende Zahl von Menschen. Diese setzt sich aus dem Menschenüberschuß der Entwicklungsländer zusammen, was verheerende Folgen für den sozialen Frieden hat und destabilisierend wirkt. Es bringt also nichts, wenn Deutsche meinen, sie müßten auf Kinder verzichten um den Planeten zu retten. Es ist sogar absolut anti-evolutiv, da es uns als Volk immer mehr in die Defensive drängt und unseren Fortbestand bedroht.
Es hat jeder in der eigenen Hand dies zu ändern. Plattformen wie Facebook ermöglichen einen interessanten Einblick. Erstaunlich ist es, daß gerade Leute aus nationalen Kreisen nicht logischerweise Bilder von kleinen Kindern posten, denen sie das Leben geschenkt, sondern Bildern von Hunden die sie sich zugelegt haben. Anscheinend als Kindersatz. Durch Jammern und Hundezucht läßt sich der Volkstod mit Sicherheit nicht aufhalten.
Der Grund für das Lied ist im Grunde selbsterklärend, wenn man den Text des Liedes kennt.

17. Eine Passage, die mir in einem eurer Lieder sehr gut gefallen hat, war „Wie sieht‘s denn aus in den Knästen vor Ort? 12 ½ Jahre für’s gesprochene Wort!“ Auf der einen Seite wurde Gottfried Küssel jetzt im Jänner zu fast 8 (!) Jahren Knast verurteilt, nur weil er eine Internetseite betrieben hatte (also Haftstrafe für Worte), auf der anderen Seite stellen sich unsere Politiker hin und kritisieren Rußland, China, oder die Ukraine, weil sie dort die Timoschenko und andere „Systemkritiker“ einsperren und aufs Maul hauen. Was ist eure Meinung zu dieser ganzen Heuchelei? Ist doch wieder mal ein Paradebeispiel wie unsere Regierung tickt!
Hier zu Lande darf man machen was man will, aber nicht sagen was man will. Eigentlich sollte es genau anders herum sein. Wer Kinder mißbraucht, Rauschgift verteilt, Steine auf Polizisten schmeißt, Autos anzündet und Menschen ins Koma prügelt hat im Grunde nicht viel zu befürchten. Die angewandte Kuschelpädagogik lehrt, daß ja im Grunde immer die Gesellschaft schuldig ist, jedoch nicht derjenige, der die Tat begeht. Bist Du Migrant, bekommst Du noch einen Sonderbonus oben drauf. Für das Äußern von Meinungen und Ansichten hingegen gibt es Höchststrafen, vor allem wenn man an Dogmen kratzt, die schon religiösen Charakter haben. Wie Du schon sagst, Heuchelei pur. „Gehen zwei Sozialpädagogen durch Köln. Plötzlich sehen sie einen blutüberströmten Mann am Boden liegen. Sagt der eine Sozialpädagoge zum anderen: Wir müssen dem helfen, dem der das getan hat.“

18. Da blieb mir jetzt das Lachen im Halse stecken, weil traurigerweise wahr… „Das Hohelied der Herkunft“ in dem es um die Ahnenreihe geht, aus der man stammt, der man sein Blut weiter gibt und darin weiter lebt. Da stellt sich mir die Frage wie es denn weiter um die Spiritualität bei euch gestellt ist. Glaubt ihr z.B. auch an eine Art Reinkarnation der Seele? Interessante Berichte von Nahtoderlebnissen gibt es ja einige. Eure Meinung zu einem „Leben nach dem Tod“?
Nichts Genaues weiß man nicht. Was wir aber wissen, ist, daß wir durch unsere Kinder unsterblich werden da wir unsere Gene und dadurch ein Stück von uns selbst weitergeben. Wenn wir auf unsere Sprache achten, wird vielleicht etwas von diesem Geheimnis enthüllt. In dem Wort „Ahnung“ steckt das Wort „Ahne“. Aus unerklärlichen Gründen haben wir eine Ahnung, wie eine bestimmte Situation enden wird. Vielleicht hat ein Ahne von uns dieselbe Situation erlebt, die sich dermaßen in sein Unterbewußtsein eingeprägt hat, daß diese Erinnerung durch unsere Gene auch für uns erfahrbar wird. Die sogenannte Erberinnerung. So wie nachweislich Charaktereigenschaften vererbt werden, kann es doch durchaus möglich sein, daß dasselbe für Erfahrungen und Wissen gilt.

19. Ich bin nicht tief im sogenannten Nationalen Widerstand verwurzelt, aber wenn ich mich dort etwas umschaue, rollt es mir oft die Zehennägel wie Till Eulenspiegel die Schuhspitzen hoch. Es wird an allen Ecken und Enden untereinander gestritten, weil Person A Band/Album XYZ gut findet, Person B aber nicht, weil die Texte zu plump sind. Die einen fordern mehr Radikalität in der Bewegung, die anderen weniger… Man kommt sich teilweise wegen den beknacktesten Gründen und albernsten Kleinigkeiten in die Haare. Zusammenhalt, außer in kleineren einzelnen Gruppen und vielleicht für wenige Stunden auf Demos, sehe ich nicht. Was meint ihr dazu? Oder sehe ich das alles vielleicht falsch?
Der innere Zwist ist natürlich ein großes Problem. Vor allem nehmen wir dadurch unseren Gegnern die Arbeit ab. Es sollte sich jeder Einzelne einfach nicht so wichtig nehmen. Das Spektrum des nationalen Widerstandes ist so breitgefächert, daß jeder mit seinen Ansichten irgendwo unterkommen und sich dort sinnvoll einbringen kann. Man hat teilweise den Eindruck, daß die eigene Stutenbissigkeit lieber gepflegt wird, anstatt politische Verantwortung zu übernehmen. Mag sein, daß es vielen wirtschaftlich noch zu gut geht, und es noch härter kommen muß, ehe das große und einigende Ziel, die Befreiung unserer Heimat, in den Vordergrund tritt.

20. Da ihr hier ja ein Interview für ein Black Metal Fanzine beantwortet und ich weiß daß einige von euch Black Metal Musik hören, würde mich interessieren was ihr denn vom, insbesondere deutschen, Black Metal haltet? Black Metaller verbündeten sich die letzten Jahre mit Skinheads und Nationalisten – Terror, Tod und Teufel verbunden mit nationalen Interessen. Begrüßt ihr diese Entwicklung? Wie steht ihr zu den menschenverachtenden, finsteren, bösen, satanisch-okkulten Themen im Black Metal? Auf dem ersten Blick müßte man doch denken, daß sich das alles beißen müßte und doch agieren beide Szenen übergreifend. Eure Meinung zu diesem umfassenden Thema?
Im Black Metal werden die unterschiedlichsten Strömungen des Satanismus ausgelebt. Mit Satanismus der invertiertes Christentum beinhaltet, können wir natürlich nichts anfangen. Satanismus der die Selbstvergottung propagiert, also das Hinauswachsen über sich selbst hin zum Übermenschen halten wir durchaus für legitim, solange sich das Individuum noch als Teil des Ganzen begreift. Dann gibt es natürlich noch die große Anzahl von Satanisten, die so lächerlich sind, daß man sie nicht ernst nehmen kann, da sie nur mit okkulten Symbolen spielen. Die Ironie besteht darin, daß ein Album von Venom dem Musikstil seinen Namen gab, für die bekanntlich Satanismus nur eine Spielart bzw. Maskerade war. Es ist eben immer die Frage, wie ernst jemand seinen Glauben oder seine Lebensphilosophie mit seiner Musik rüber bringt.
Selbstverständlich gehört das Böse und Düstere zur schwarzmetallischen Tonkunst. Aber eben auch Themen wie die okkulten Ideen der Schutzstaffel, die Vrilkraft oder die Reichsdeutschen Flugscheiben. Das menschliche Wesen besteht aus vielen Facetten die sich auf die ein oder andere Art und Weise ihr Ventil suchen.

21. Ich bin als Biertrinker empört, daß es nur STAHLGEWITTER Weine, aber kein Bier gibt! Warum? Rechtfertigt euch!
Wie heißt es so schön: „Im Wein liegt Wahrheit.“ Und davon brauchen wir jede Menge! 

22. Wie sieht denn die Zukunft von STAHLGEWITTER aus? Ist schon irgendwas Weiteres geplant? Wird der Fan wieder 7 lange Jahre auf neues Material warten müssen?
Geplant ist noch nichts. Wir werden versuchen, dieses Mal nicht so viel Zeit vergehen zu lassen, bis es etwas Neues von uns gibt. Überstürzen werden wir nichts, immerhin gilt es auf hohem Niveau weiter zu machen.

23. Das war’s. Ich bedanke mich für das Gespräch und wünsche euch weiterhin alles Gute. Beendet das Gespräch nach eurem Gutdünken, nutzt den Platz um meinen Lesern ein paar Worte mit in den Kampf zu geben!
Hab Dank für das Gewähren freier Worte! Wir wünschen Dir für Dein Zine-Projekt alles Gute und bedanken uns bei unseren Kameraden und Hörern für all die Jahre der Treue. Ihr hört von uns!

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Saitensprung mit Folgen

Anfang Juni/Brachet erschien nun doch die Befragung mit meiner Wenigkeit im Saitensprung-Magazin Nr. 3, welches vom Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung, Hochschule für Musik und Theater Hannover herausgegeben wird. Selbst die dort veröffentlichte Kurzversion sorgte für mächtigen Wirbel. Auf Seiten des Nationalen Widerstandes wurde die Veröffentlichung zu Recht bejubelt, war dies doch ein grandioser Durchbruch der Schweigespirale. Immerhin hat das Heft eine Auflage von 3000 Exemplaren. Zusätzlich gibt es noch eine PDF-Version zum Runterladen. Die Einheitsfront aus Gutmenschen, Demokraten und Antifaschisten dagegen drehte vollkommen durch. Im Focus war zu lesen, daß sich das Wissenschaftsministerium aus Hannover eingeschaltet hat und eine Stellungnahme der Hochschule fordert. Man mokierte sich darüber, daß „radikale Positionen ein ungefiltertes Forum finden“, so ein Ministeriumssprecher gegenüber der Nachrichtenagentur dapd. Man spricht hier also ganz offen seinen Unmut darüber aus, daß gewisse Ansichten ungefiltert, somit unzensiert an die Öffentlichkeit geraten sind.  Und das aus dem Munde eines Ministeriumssprechers. Entlarvender geht es nicht mehr. Es wäre ja auch eine Zumutung, den Leser sich selbst eine eigene Meinung bilden zu lassen. Ohne ideologisch verfärbten Unterton der den Leser in eine gewollte Richtung schiebt, geht es in einer wahren Demokratie eben doch nicht. Die taz hat es mit dem Titel „Entlarvung fehl geschlagen“ schon ganz gut getroffen. Obwohl hier die Frage erlaubt sei, wie denn eine „Entlarvung“ hätte aussehen und vor allem was hätte entlarvt werden sollen? Schließlich beklagt man doch gerade die Tatsache, daß ich ausführlich zu Wort gekommen bin. Wie jedoch soll ich mich denn entlarven, wenn mir eben dies verwehrt wird? Wenn man mich als radikalen, identitären und nationaldenkenden Menschen nach meinen Ansichten fragt, sollte es unter zivilisierten Menschen mit einem Mindestmaß an Anstand eine Selbstverständlichkeit sein, mich so antworten zu lassen wie ich es für angemessen halte, und nicht so, wie es der Frager gerne hätte. Plumpheit liegt mir nun mal fern. Wenn mich das Thema Medizin interessiert, unterhalte ich mich mit einem Mediziner und nicht mit einem Klempner.

Nicht wirklich überraschend, aber einer Analyse wert, sind die stereotypen Wortbausätze, die in den entsprechenden Pamphleten gebetsmühlenartig verwendet werden, um beim Leser einen möglichst negativen Beigeschmack zu hinterlassen. Da ist von Stahlgewitter als „rechtsextremistisch eingestufte Skinhead-Band“ die Rede. Das keiner von uns Musikern ein Skinhead ist, scheint dabei nicht zu interessieren. Daß ich mich selbst nicht als Extremisten, sondern als Radikalen bezeichne scheint ebensowenig von Belang zu sein, wie die Tatsache, daß ich mit den Bezeichnungen rechts und links nichts anfangen kann. Von mir als NAZI-Rocker ist die Rede, obwohl ich mich selbst als nationalen Gruppenegoisten, also als NAGREG, bezeichne. Es ist ja nicht so, daß ich mich möglichst bieder geben möchte. Ganz im Gegenteil. Nur nehme ich mir das Recht heraus, selbst die Schublade beschriften zu dürfen, in die ich gesteckt werde. Das nennt man Individualismus. In der BRD soll das offiziell der ganz große Renner sein, nur zu finden ist er schwer. Ich halte Volksgemeinschaft generell für eine tolle Sache. Nur möchte ich nicht jeden dabei haben, nur weil er zwangsweise meinem Volk angehört. Ich möchte nicht jedem Asozialen helfen, nur weil er ein Landsmann ist, sondern nur denen, die es meiner Meinung nach wert sind. Gemeinschaft ja – aber nicht für jeden.

Überraschend bekam ich einen sehr erfreulichen e-Brief aus der Tschechei, besser gesagt aus Südmähren. Dort gibt es einen Blog mit dem Namen „Der wissenshungrige Winzenz“ (Zvidavy Vincenc). Der Betreiber des Blogs ist durch ein nonkonformes Portal  auf die Saitensprung-Befragung aufmerksam geworden und hat sie kurzer Hand ins Tschechische übersetzt. Das wirklich erstaunliche jedoch daran ist, daß diese tschechische Übersetzung nach Angaben des Betreibers bis Anfang Juli über 3500mal gelesen wurde! Die Kommentare der tschechischen Leserschaft sind alle absolut wohlwollend und zustimmend. Man spricht dort sogar schon „über einen „Durchbruch“, der eben aus Deutschland kommt (!). Denn eine derartige Befragung eines hässlichen Rechtsextremisten wäre hierzulande in den etablierten Medien im Moment gar nicht denkbar. Man sieht halt, wie schön „sie alle“ weltweit gleiche Geige spielen.“ Der Betreiber arbeitet daran, seinen Blog demnächst zweisprachig zu betreiben, „damit die Leser aus beiden Ländern etwas voneinander hören, was nicht den Vorgaben unserer netten Medienlandschaft entspricht.“ Meiner Meinung nach ein absolut unterstützenswertes Projekt. Für jene, die der tschechischen Sprache mächtig sind, bzw. in Zukunft die deutsche Version einsehen möchten, hier der Verweis: http://zvidavyvincenc.wordpress.com/2011/06/13/velky-rozhovor-s-nacistickym-hudebnikem/

Ein großes Lob an dieser Stelle, wenn auch für den Empfänger ganz unverhofft, an die Redaktion des Saitensprung-Magazins, die (zumindest bis jetzt) genug Arsch in der Hose hat, nicht im Staub zu kriechen und um Vergebung bettelt. Natürlich war mein Gesprächspartner sehr tendenziös und viele der mir wichtigen Stellen wurden gestrichen. Auch das man am Ende so tat, als müßte ich noch dafür dankbar sein, befragt zu werden, obwohl man auf mich zugekommen ist, war nicht gerade sehr ritterlich. Dennoch hat man mit dem Abdrucken eine gewisse Standhaftigkeit gezeigt. Wollen wir hoffen, daß es auch so bleibt.

Hier nun noch ein paar gesammelte Werke unqualifizierter Äußerungen:

http://www.gew.de/Mit_Nazis_reden.html

http://www.focus.de/panorama/vermischtes/stahlgewitter-wissenschaftsministerium-kritisiert-interview_aid_639503.html

http://www.taz.de/1/nord/artikel/1/entlarvung-fehlgeschlagen

http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2011/06/10/nazirocker-in-der-hochschulzeitung_6519

http://www.lag-antifa-nds.de/index.php?option=com_content&view=article&id=123:offener-brief-an-prof-gunther-reus-&catid=5:antifaschismus&Itemid=12

http://de.indymedia.org/2011/06/309420.shtml

www.perli.de/images/drucksachen/klanfragnazissaitensprung.pdf

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„Vielleicht fehlt Ihnen das Feingefühl für unseren Wortwitz“

Vorbemerkung: Diese Befragung sollte ursprünglich im Saitensprung-Magazin veröffentlicht werden. Dieses wird vom Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung, Hochschule für Musik und Theater Hannover herausgegeben. Die Ausgabe 3, die unter dem Motto „Musik und Politik“ läuft, sollte schon April/Mai 2011 erscheinen. Ob die Ausgabe nun erschienen ist, entzieht sich leider meiner Kenntnis. Mein Gesprächspartner sagte mir vor einigen Wochen zu, mir zwei Ausgaben zukommen zu lassen, sobald das Heft gedruckt ist (angeblich befand es sich gerade im Druck). Meine Anfrage beim Institut bezgl. des Erscheinens des Heftes wurde ignoriert. Nichtsdestotrotz nehme ich mir das Recht heraus, diese Befragung nun selbst zu veröffentlichen. Es handelt sich jedoch nicht um die offizielle Version, die im Saitensprung erscheinen soll/erschienen ist, sondern um die mehr oder weniger ungekürzte Version. Der Inhalt ist rechtsanwaltlich geprüft. Und nun viel Spaß beim Lesen!

„Vielleicht fehlt Ihnen das Feingefühl für unseren Wortwitz“

Streitgespräch mit einem Rechtsrock-Musiker

Rock von rechts ist ein oft diskutiertes, aber in der Medienlandschaft dennoch totgeschwiegenes Phänomen. Wer steckt hinter den Texten, die oft voll von Fremdenhaß und Multikultiphobie sind? Frank Kraemer von „Stahlgewitter“, eine Rechtsrock-Band aus Nordrhein-Westfalen, ist ein solcher Musiker. „Saitensprung“ hat den Versuch gewagt, eine kritische Auseinandersetzung mit einem Protagonisten der Rechtsrock-Szene auf Augenhöhe zu führen.

1) Herr Krämer, Sie sind Musiker bei Stahlgewitter, die zu den bekanntesten Vertretern des Rechtsrocks gelten. Sie leiten einen Online-Versand, der sich Sonnenkreuz-Versand nennt, damit eine Assoziation zum Hakenkreuz, das ebenfalls eine Form des Sonnenkreuzes ist, allzu leicht macht und verkaufen dort unter anderem CDs von in rechten Kreisen einschlägig bekannten Bands. Darf man sie angesichts dieser Fakten guten Gewissens als Rechtsextremisten bezeichnen?

Die Begriffe „rechts“ und „links“ halte ich in der heutigen Zeit für überholt. Einst linke Domänen wie z.B. soziale Gerechtigkeit werden heute von nationalistischen Parteien viel glaubhafter vertreten.  Begrenzte finanzielle Ressourcen können immer nur einer begrenzten Gruppe von Menschen zur Verfügung stehen. Somit ist es die Pflicht des Staates, sich erst um die Belange des eigenen Volkes zu kümmern anstatt goldene Berge für jedermann zu versprechen. Als Extremisten würde ich mich nicht bezeichnen, schwingt für mich bei dieser Bezeichnung eine gewisse Beschränktheit mit. Wohl aber als Radikalen im Sinne von „an die Wurzel gehend“. Heute wird ja nur versucht, die Symptome zu behandeln ohne die Ursachen der Probleme zu erkennen. Um mich irgendwo einordnen zu können, wenn es denn gar nicht ohne Schublade geht, würde ich mich als nationalen Gruppenegoisten bezeichnen. Den Begriff fand ich übrigens in der Schrift von Hans Domizlaff, einem NS-Gegner aus der Weimarer Republik, „Die Geburtsfehler der Demokratie als Herrschaftsform“.
Das Sonnenkreuz habe ich gewählt, da es als Sonnensymbol seit tausenden von Jahren Verwendung findet und über den ganzen Erdball hinweg für positive Aspekte steht. Somit lebensbejahend und ganz nach meiner Lebensphilosophie. Die Tonträger in meinem Programm dürften jedoch ehrlich gesagt für „rechte“ Kreise weniger interessant sein. Es sei denn, Sie meinen eine Beliebtheit, wie sie z.B. Rammstein in nationalen Kreisen genießen.

2) Ist es nicht etwas scheinheilig, die Symbolik des Sonnenkreuzes auf dessen Bedeutung in anderen Kulturen und Jahrhunderten zu beziehen, wenn es doch in unserer Kultur eine eindeutige Konnotation des Symbols dank des Dritten Reichs gibt?

Ich sehe keinen Grund dafür, ein Jahrtausende altes Symbol auf 12 Jahre zu reduzieren. Aber natürlich bedarf es einer gewissen Distanz und Abgeklärtheit, sich unseren alten Zeichen und Symbolen zu nähern, sie zu begreifen und mit ihnen zu arbeiten, ohne ständig ein komplexbehaftetes Gewissen mit sich herum zu schleppen. U.a. das macht mich zu einem freieren Menschen als es der durschnittliche BRDler, der am Tropf der Massenmedien hängt, je sein wird.

3) Wie definiert sich denn Ihrer Meinung nach „das eigene Volk“? In einem Stahlgewitter-Song wird gesagt, daß ein Mensch mit anderer Hautfarbe niemals Deutscher sein kann. Ist das Ihre Meinung?

Würden Sie mir abnehmen, wenn ich behaupten würde, ich wäre Chinese oder Nigerianer? Dieses ganze Paßgeschachere ist doch nur Ausdruck einer immer weiter um sich greifenden Egalität. Ein Volk definiert sich durch eine gewisse Homogenität. Also gleiche Sprache, gemeinsame Werte, hinter denen man steht und natürlich auch durch ähnliches Aussehen. Ist diese Homogenität nicht gegeben, ist kein Staatswesen möglich, da das Konfliktpotential der verschiedenen ethnischen Gruppen zu groß ist. Führt man einer homogenen Gruppe immer mehr Fremdkörper in Form von Zuwanderung hinzu, brechen gewachsene Strukturen zusammen, wie wir es z.B. in Ghettos wie Berlin-Neukölln oder Kreuzberg sehen. Dort errichten die „neuen Deutschen“ Enklaven und frönen ihrer eigenen Sitten und Gebräuche, auch wenn sie diametral zu unseren Gesetzen und Normen stehen. Eine kleine grüne Plastikkarte ändert daran nicht das Geringste. Natürlich präsentiert uns die gleichgeschaltete Propaganda gerne musterhaft eingebürgerte Fremde. Jedoch sind diese nicht repräsentativ für den Durchschnitt. Dank wissenschaftlicher Erkenntnisse der Genetik, der Soziobiologie und der Verhaltensforschung wissen wir, daß z.B. Schwarze, Asiaten und Europäer ja nicht einfach nur anders aussehen, sondern ganz andere biologische und charakterliche Eigenarten mit bringt – eben jene, die ihm das Überleben in seinem natürlichen Lebensraum sichern. Dies ist eine wertfreie Feststellung und leicht nachzuvollziehen. Ein Beispiel: Vorausschauendes Denken ist bei Menschen in warmen Gegenden weniger wichtig, als bei Menschen, die auf Grund von wechselnden Jahreszeiten Vorräte anhäufen müssen. Ein Sozialsystem wie unseres wäre somit in Afrika überhaupt nicht machbar. Dies bestätigt der Nobelpreisträger für Genetik James Watson, wofür er natürlich sofort von allen Seiten angegriffen und angefeindet wurde. Ein exemplarisches Beispiel wie Wissenschaft durch Ideologie bekämpft wird. Im Grunde genommen weiß das aber auch jeder, der Urlaub im Ausland macht. Da spricht man dann von Mentalität.

4) Sprache kann man lernen, Werte kann man übernehmen. Beides geschieht in Deutschland. Daß man mit der Integration noch kein optimales Level erreicht hat, mag stimmen, denn so etwas ist ein jahrelanger Prozeß, der Probleme mit sich bringt. Aber man kann doch nicht ernsthaft behaupten, daß es sich bei Menschen mit Migrationshintergrund nur um ein paar für die Medien ausgewählte Musterbeispiele zu Vorführzwecken handelt und der Rest in einer Parallelgesellschaft lebt. Dafür gibt es doch vom Döner-Imbißbetreiber bis zum asiatischen Kommilitonen an der Uni einfach zu viele Gegenbeispiele, die jedem begegnen, der mit offenen Augen seinen Alltag bestreitet. Und was das Aussehen betrifft, stimme ich überhaupt nicht zu. Ist Philipp Rösler ihrer Meinung nach kein Deutscher, nur weil man seiner Physiognomie ansieht, daß er asiatische Wurzeln hat?

Wie Sie richtig erkannt haben, kann man sich anpassen. Für solche Maßnahmen (Sprachkurse, etc.) werden jedes Jahr Millionen EUR ausgegeben. Nur werden diese Angebote kaum genutzt, die Bringschuld nicht erbracht. Es ist eben nicht die Mehrheit der Fremden, die unsere Sprache und Werte zu schätzen weiß, wohl aber unsere Sozialleistungen. Deswegen führen wir die ganze Diskussion über die gescheiterte Integration überhaupt erst. Und wenn so ein jahrelanger Prozeß, wir reden hier wohl eher über Jahrzehnte, so viele Probleme mit sich bringt, warum werden wir Einheimischen nicht gefragt, ob wir das überhaupt wollen? In der Diskussion um die Integration ist auch nicht der asiatische Kommilitone das Thema, sondern ein überproportionaler Anteil von Fremden an Gewaltdelikten, Rauschgifthandel und Vergewaltigung. Daraus resultieren  Gefängnissen mit 70 bis 80 % nichtdeutschen Insassen. Ein seltsames Verhalten für Menschen, die in ihren Heimatländern um ihr Leben fürchten und hier die Möglichkeit haben, in Frieden zu leben. Weitere Probleme sind Schulen mit Ausländeranteilen von 90 % und mehr, von denen ein  großer Teil der Schüler die Schule ohne einen Hauptschulabschluß verlassen, der einem regelrecht hinterher geworfen wird. Schulen, wo das Fach Deutsch nicht mehr vermittelt werden kann und es deswegen abgeschafft wurde. Diese Menschen werden irgendwann auf die Berufswelt los gelassen, sollen unsere Zivilisation erhalten und bringen nicht einmal ein Mindestmaß an Qualifikation mit. Da deren Kinderzahl die von uns Deutschen bei weitem übersteigt, findet hier auch keine Bereicherung, sondern eine regelrechte Verdrängung statt. Und wenn die Deutsche Polizeigewerkschaft fordert, Polizisten aus der Türkei kommen zu lassen, weil sie selbst ganze Stadtteile nicht mehr unter Kontrolle hat, dann ist Ihr netter Döner-Imbißbetreiber von nebenan ein sehr schwacher Trost. Hier von keinem optimalen Level zu sprechen, verkennt bei weitem den Ernst der Lage. Was Herrn Rösler betrifft, so habe ich meine Schwierigkeiten, mich mit ihm als Deutschen zu identifizieren. Für mich zählt immer noch das Abstammungsprinzip. Ich verstehe auch nicht, warum Sie jeden Fremden zwangsgermanisieren wollen.

5) Daß Parallelgesellschaften in Deutschland existieren und dagegen etwas unternommen werden muß, das wissen Sie, das weiß ich und das ist seit einem Jahr Thema der Politik. Nur frage ich mich, wie Ihr Lösungsvorschlag aussehen würde? Niemanden nach Deutschland lassen, der eine andere Hautfarbe hat? Mit der Begründung, daß wir alle durch unsere Genetik einen vorbestimmten Lebensraum haben, der es uns unmöglich macht, uns in anderen Kulturkreisen einzugliedern? So viel Gen-Hörigkeit ist doch total übertrieben. Sollte nicht viel eher dafür gesorgt werden, daß man trotz Problemen, die im Entstehungsprozeß nun einmal auftreten, eine Umgebung schafft, in der ein gemeinsames Miteinander möglich ist, bevor man der Vermischung von Kulturen, die unser Leben meiner Meinung nach enorm bereichert, eine komplette Absage erteilt?

Parallelgesellschaften werden ja nicht nur erst seit einem Jahr diskutiert, sondern geben immer wieder Stoff für heiße Diskussionen. Dabei ist der Ablauf dieser Debatte stets gleich. Man bringt es zur Sprache, der Bundesbürger darf seinen angestauten Frust ablassen, die Politiker geben zu Fehler gemacht zu haben und danach ändert sich gar nichts. Dazu müßten diejenigen, die den Karren in den Dreck gefahren haben ihre eingefahrenen Denkmuster über Bord werfen, wozu sie nicht in der Lage sind. Könnten sie es, hätten sie es längst getan. Um es mit Joschka Fischer zu sagen: In einer Demokratie mögen sich Mehrheiten ändern, die Politik bleibt immer dieselbe. Denken Sie an die Diskussion, die Thilo Sarrazin angestoßen hat. Nichts mehr als eine Beruhigungspille für die Bevölkerung und ein dicker Batzen Geld für Herrn Sarrazin für ein Buch, das Thesen beinhaltet, welche vom nationalen Widerstand seit mehr als 30 Jahren vertreten werden. Daß keine Fremden nach Deutschland kommen sollen, habe ich nie gesagt und ist leider ein undifferenzierter Vorwurf, den ich oft höre. Ich finde es sogar erfreulich, wenn Fremde hier studieren und mit dem erworbenen Wissen ihrem Heimatland unter die Arme greifen. Es ist ebenfalls klar, daß es schon immer Migration gegeben hat. Nur kann nur eine deutsche Mehrheitsgesellschaft eine Integration gewährleisten, was sich in wenigen Generationen als unmöglich erweisen wird. Daß die Genetik eine Eingliederung in andere Kulturkreise verhindern würde, habe ich nicht behauptet. Sie werfen da zu viele Dinge durcheinander. Was das gemeinsame Miteinander angeht, so zahlen wir Deutschen schon seit langer Zeit dafür die Zeche. Zum einen mit finanziellen Mitteln, die anderswo besser ausgegeben wären, zum anderen mit immer mehr Zugeständnissen auf Kosten unserer Lebensart. Meiner Meinung eine sehr einseitige Freundschaft. Ein Lösungsvorschlag sähe so aus, wie andere souveräne Staaten dieselben Probleme angehen. Kriminelle und dauerarbeitslose Fremde müssen in ihre Heimatländer zurück geschickt werden. Ich möchte ihnen noch etwas zu bedenken geben. Anfang 2010 lud der türkische Ministerpräsident Erdogan 1500 Auslandstürken in die Heimat ein. Seine an sie gerichtete Botschaft: Im Ausland lebende Türken sollten die Staatsbürgerschaft ihrer neuen Heimat annehmen, aber nicht in erster Linie, um sich dort zu integrieren, sondern um politisch aktiv zu werden. Dreimal dürfen sie raten, für wessen Interessen sie sich politisch engagieren sollen. Interessant ist es auch, einfach mal unseren ausländischen Freunden zuzuhören. Erdogan vor ein paar Jahren: „Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“

6) Die Frage, die sich mir mittlerweile stellt, ist folgende (und bitte nicht allzu persönlich nehmen): Ich habe keinesfalls den Eindruck, daß Sie ein ungebildeter Mensch sind. Ihre Standpunkte, so sehr ich viele davon auch anders sehe, weichen ja nicht so sehr von den durch Sarrazin oder diversen CSU-Politikern vertretenen Gedanken und Thesen ab (oder würden Sie mir da widersprechen?). Dem gegenüber steht Ihre Beteiligung in einer Band wie Stahlgewitter, deren Texte (ich urteile jetzt einfach mal anhand der 6-8 Texte, die ich mir durchgelesen und angehört habe) meiner Meinung nach nicht primitiver sein könnten. Wie paßt das zusammen? Stehen Sie hinter den Texten, die Sie als Gitarrist dieser Band mit repräsentieren?

Auf eine tendenziöse Berichterstattung habe ich mich schon eingestellt. Dafür brauchen Sie sich nicht entschuldigen. Ich weiß zwar nicht welche Texte Sie gelesen und welche Stücke sie gehört haben, um unser Schaffen als primitiv zu klassifizieren, jedoch fehlt Ihnen evtl. einfach nur das Feingefühl für unseren Wortwitz. Im Moment fällt mir kein Text ein, hinter dem ich nicht stehen könnte. Das sich meine Ansichten mit denen von Sarrazin & Co. decken, halte ich für falsch. Immerhin arbeiten diese als Teil des Systems seit über einem halben Jahrhundert auf genau diese Zustände hin, die wir heute haben. CSU wie CDU blinken aus Gründen des Machterhalts gerne rechts und biegen dann links ab. Die Schwarzen hinken dem Zeitgeist immer nur ganz leicht hinterher.  Dadurch gibt es heute ein ungenutztes konservatives Wählerpotential von ca. 20 %. Es würde mich nicht wundern wenn es eine „Sarrazin Partei“ geben wird, um diese Wähler aufzufangen und den Unmut verpuffen zu lassen auf das sich weiterhin nichts ändert.

7) Wo ist in diesen Texten voller Rechtspolemik und Multikultiphobie Wortwitz? Wie kann man solche Texte anders verstehen als Anstachelung zur Gewalt gegen und Ausgrenzung von Migranten? Sollte in den besagten Texten tatsächlich so etwas wie Wortwitz drin stecken, dann bleibt mir der tatsächlich verschlossen und ich bin froh, daß mein Verständnis von Wortwitz nicht das Ihre ist.

Unsere Texte handeln von einem Lebensgefühl wider den Zeitgeist, von Selbstachtung und daß es noch etwas anderes gibt als einen menschenunwürdigen Schuldkult.  Vom Widerstand gegen eine Besatzung durch Zivilokkupanten und Fremdbestimmung durch multinationale Logen und Vereine. Aufrecht zu gehen in einer Zeit, wo man mit Stolpersteinen versucht ein Volk zu Fall zu bringen das eh schon gezwungen wird zu kriechen. Zu Gewalt stacheln wir nicht an, wohl aber sich zur Wehr zu setzen da von Seiten dieses Regimes kein Schutz zu erwarten ist.

8) Sie beschreiben ein Lebensgefühl? Mit einem Lebensgefühl, das die Schwarze Division herbeisehnt, passen Sie in der Tat nicht in den aktuellen Zeitgeist. Zum Glück nicht. Das ist der Zeitgeist von vor 70 Jahren. Das ist doch eine Verherrlichung, die Sie da betreiben und die Sie nun entweder verschweigen, ausblenden, relativieren oder unerwähnt lassen wollen. Und Sie wollen nicht in einem „Schuldkult“ leben. Niemand verlangt, daß sich die heutige Generation verantwortlich dafür fühlt, was im „Dritten Reich“ geschehen ist. Nur: Sie tun doch das exakte Gegenteil und blenden jedes Bewußtsein dafür aus. Verantwortlich sein und Bewußtsein haben, das sind doch zwei verschiedene Paar Schuh.

Selbstverständlich soll sich die heutige Generation verantwortlich fühlen. Michel Friedmann gibt die Marschrichtung genau vor, wenn er sagt: Versöhnung ist ein absolut sinnloser Begriff. Den Erben des judenmordenden NS-Staates kommt gar nichts anderes zu, als die schwere historische Verantwortung auf sich zu nehmen, generationenlang, für immer. (Diskussionsveranstaltung der Evangelischen Akademie Tutzing, laut Westfalenblatt vom 14. November 2000) Es fließen jedes Jahr  hohe Geldsummen an Wiedergutmachung nach Israel und Atom U-Boote des Typs Dolphin werden gleich mit verschenkt. Das Holocaust Mahnmal in Berlin, zu dem Schulklassen hin gekarrt werden, ist 19.000 m² groß. Wie ist dies zu bezeichnen, wenn nicht als perfiden Schuldkult.
Das sich meine Ansichten nicht mit den Ihren decken, liegt vielleicht daran, daß ich mich nicht nur mit dem  tendenziösen, offiziellen Geschichtsbild auseinandergesetzt habe, welches von den Siegermächten damals vor- und heute von Ihnen nachgebetet wird, sondern eben auch mit objektiver Geschichtsschreibung. Dort werden nämlich nicht immer dieselben Hitler-Zitate runter geleiert, sondern auch die andere Seite der Medaille beleuchtet. Dazu zählen Aussagen, die Winston Churchill in seinen Memoiren nieder geschrieben hat: Z.B., daß es ein unverzeihliches Verbrechen Deutschlands vor dem Zweiten Weltkrieg war, den Versuch zu starten, seine Wirtschaftskraft aus dem Welthandelssystem herauszulösen und ein eigenes Austauschsystem zu schaffen, bei dem die Weltfinanz nicht mehr mitverdienen konnte. Und natürlich wurden im III. Reich Verbrechen begangen. Das wird niemand bestreiten können oder wollen.

9) Wo wird in dieser Gesellschaft „ein Volk gezwungen zu kriechen“?

Die Beeinflussung beginnt schon in der Schule, wo im Geschichts- und Politikunterricht von einer ewigen Schuld die Rede ist. Hier wird das Bildungssystem mißbraucht, um jungen Menschen nicht Inhalte sondern Meinungen einzutrichtern. Wie soll bei diesen Voraussetzungen so etwas wie ein gesundes Selbstwertgefühl entstehen? Das Ergebnis ist dann, daß junge Deutsche als Weicheier gelten und von fremdländischen Banden als Opfer betrachtet werden. Denn Gegenwehr ist von Menschen ohne Rückgrat nicht zu erwarten, die sofort kuschen, wenn die Faschismuskeule ausgepackt wird. Was die Stolpersteine betrifft, so meine ich das nicht im übertragenen Sinne, sondern ganz konkret die Aktionen des „Künstlers“ Gunter Demnig. Es freut mich natürlich, daß seine „Kunst“ von seiner Umwelt eher als Belästigung aufgenommen wird.

10) Ein Lied liest sich wie ein haßerfüllter Aufruf, einen von Ausländern bevölkerten Stadtteil, ich zitiere: „dem Erdboden gleich“ zu machen. „Die Jungs in Schwarz mit dem doppelten Blitz“, so wird die Armee, die das ausführen soll, beschrieben, ist jawohl eine mehr als überdeutliche Anspielung auf das Dritte Reich. „Keine Gnade“ wird gefordert. Ist das kein Aufruf zur Gewalt? Und in welcher Verantwortung stehen Sie, wenn Ihre Hörerschaft letztlich loszieht und tut, was Stahlgewitter in einem Song fordern?

Der  Tonträger, auf dem das Stück enthalten ist, steht auf dem Index. Daher kann ich mich leider zu dem Text nicht äußern. Würde ich diese Textstellen kommentieren oder in den Gesamtzusammenhang stellen, dazu müßte man den ersten Teil des Liedes kennen, könnte man mir „Verharmlosung“ vorwerfen, was strafbar wäre. Aber generell gesagt, rufen wir nicht zu Gewalt auf. „Keine Gnade“ wird doch ständig irgendwo gefordert. Vor allem im „K(r)ampf gegen rechts“. Wir hören und lesen so viel über dieses Phänomen, daß es sich lohnt, die Zahlen mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Im Verfassungsschutzbericht von 2010 (für das Jahr 2009) werden 18.750 rechte Straftaten aufgeführt, linke Straftaten dagegen nur 4.734. Jedoch muß man wissen, daß 13.280 Straftaten auf rechter Seite sogenannte „Propagandadelikte“, also Meinungsdelikte sind. Weitere 2.956 werden als „andere Straftaten, u.a. Volksverhetzung angegeben, was ebenfalls Meinugsdelikte sind. Mit anderen Worten, hier werden Menschen auf Grund ihrer Meinung zu gewissen Themen oder dem Zeigen gewisser Symbole kriminalisiert und bestraft, ein Bedrohungsszenario wird künstlich erzeugt. Teilweise werden sogar Gefängnisstrafen bis 13 Jahre für Meinungsäußerungen verhängt. Als Vergleich: Bei einem Prozeß Ende letzten Jahres in Darmstadt, wo es um die Verbreitung von Kinderpornographie (Vergewaltigung von Minderjährigen, Kleinkindern und Säuglingen) ging, wurden als Höchststrafe 5 Jahre verhängt. Auch nur, weil der Hauptangeklagte die mehrfache Vergewaltigung einer 7-Jährigen zugegeben hat. Der Umgang mit politisch Andersdenkenden (lebenslängliche Haft) auf der einen Seite und Geisteskranken (nicht mal die Hälfte an Haftzeit) auf der anderen Seite zeigt die moralische Verkommenheit des Systems und wie hier die Exekutive mißbraucht wird, die politische Konkurrenz auszuschalten. Da linke Symbole und linke Propaganda weder unter Strafe stehen, also nicht verfolgt werden, handelt es sich somit bei den linken Straftaten um handfeste Dinge, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die Gewalt kommt somit nicht von rechts, sondern ganz klar von links. Selbst die offiziellen Presseorgane kommen nicht mehr umhin, dies zu bestätigen. Jedoch nur, weil nicht mehr nur Anschläge auf nationaldenkende Menschen und deren Familien verübt werden, sondern ebenso etablierte Politiker, meist von der CDU, oder Polizisten in den Brennpunkt linker Gewalt geraten. Gewalttätige Übergriffe linksradikaler Chaoten auf Demonstranten und Polizei bei nationalen Demonstration und Kundgebungen, brennende Autos, alleine über 200 im Jahre 2009 in Berlin, zeugen weiterhin von dem gewalttätigen Potential des linken Spektrums. Und dies alles ganz ohne die Lieder von Stahlgewitter!

11) Das ist doch jetzt Humbug. Selbst wenn man so etwas schon relativieren möchte und wie sie über 16.000 Straftaten als „Meinungsdelikte“ abzieht, bleibt doch eine Summe, die sich auf einem ähnlichen Level bewegt, wie die der Linksextremen. So oder so müßte die Aussage also lauten: Die Gewalt kommt von links UND rechts. Sie können doch jetzt nicht behaupten, daß keine rechte Gewalt existiert, nur weil Sie die Meinungsdelikte abziehen.

Daß es keine rechte körperliche Gewalt gibt, habe ich nicht gemeint. Ich wollte mit meiner Aussage zum Ausdruck bringen, daß das Gros der verübten physischen Gewalt von links kommt. Die Systempresse möchte uns jedoch glauben machen, daß es eine überproportionale Gewalttätigkeit von rechts gibt. Das Gegenteil ist der Fall. Teil der Propaganda sind ständige Horrormärchen wie z.B. Sebnitz*, das ominöse Lebkuchenmesserphantom aus der rechten Szene von München und nach Aufmerksamkeit heischende  Menschen, die sich selbst Swastikas in ihren Körper ritzen. Dazu kommen Straftaten, die politisch aufgeladen werden, wie die Geschichte des betrunkenen Äthiopiers Ermyas M. in Brandenburg, der nicht auf Grund seiner dunklen Hautfarbe gewissen Handgreiflichkeiten zum Opfer fiel, wie medienwirksam behauptet, sondern auf Grund seines schlechten Benehmens. Dazu gibt es unzählige weitere Beispiele, die bewußt ein Zerrbild projizieren und somit die Stimmung gegen Rechts aufheizen. Psychologisch interessant finde ich dabei, daß sich sofort, ohne jegliche Prüfung der Sachverhalte, tausende von gut konditionierten nützlichen Idioten und Armleuchtern u.a. zu sogenannten Lichterketten gegen rechts zusammenfinden. Gleich dubiosen Sektenanhängern, die ständig falschen Propheten aufsitzen, ohne jeglichen Lerneffekt. In diesem Klima können pseudotolerante Vereine und Gruppierungen gedeihen, deren oft linksextremistische Initiatoren von Steuergeldern finanziert ein nettes Einkommen beziehen. Von Gewalt zur Durchsetzung politischer Interessen halte ich nichts. Zumal ich denke, daß die nationale Opposition eh die besseren Argumente hat. Es wird so gut wie immer über, aber nicht mit Nationalisten gesprochen. Schalten sich Nationalisten in Diskussionen der etablierten Parteien ein, z.B. auf deren Veranstaltungen, werden diese sofort abgebrochen oder die Ordner befördern die „Ruhestörer“ aus den Örtlichkeiten. Man bleibt lieber unter sich, denn Andersdenkende sind nicht selten die besser Denkenden. Positiv überrascht war ich von dem Bürgermeister von Krauschwitz, Herrn Püschel (SPD). Dieser besuchte einen Parteitag der NPD, um sich selbst ein Bild zu machen. Vollkommen überrascht, keine Schlägertypen zu sehen, sondern ganz normale Menschen, Familien mit Kindern, konnte er nach eigenen Angaben das Meiste des Gesagten „voll unterschreiben“. Dies tat er öffentlich kund und bekam postwendend mit seiner Partei Ärger. Diese verlangte von ihm, daß er alles zurücknehme und seinen Standpunkt revidiere. Das Ende vom Lied war, daß er seiner Partei, die er nicht mehr für wählbar hält, den Rücken zuwandte und nun für die NPD kandidiert. So einem Mann, der seine Vorurteile, selbst als bekennender Demokrat, überwunden hat, zolle ich meinen größten Respekt. Solchen Menschen beweisen Charakterstärke und zeigen, daß man unabhängig vom Parteibuch wirkliche Veränderung anstrebt.

12) Nun, wenn Menschen Symbole verherrlichen, die repräsentativ für den organisierten Massenmord an Juden, Homosexuellen und Andersdenkenden stehen, ist das laut unserem Gesetz (vollkommen zu Recht meiner Meinung nach) eine Straftat. Ich finde nicht, daß ihre Runterrechnung da irgendetwas beschönigt oder die rechte Seite weniger schlimm aussehen läßt. Oder verwenden die „Sieg Heil“ brüllenden Neonazis diesen Gruß im Gedächtnis an das alte Rom?

Mich interessieren Fakten, keine Runterrechnerei, noch moralinsaures Geschwätz. Ich möchte mich auch nicht zu tatsächlichen oder angeblichen Verbrechen des NS äußern, diese weder verharmlosen noch überspitzen. Mir ist aber noch gut in Erinnerung, wie schnell der Wanderzirkus zum Thema „Verbrechen der Wehrmacht“ der Herren Reemtsma und Heer eingestellt wurde, als der Nationale Widerstand gegen diese Hetzer auf die Straße gegangen ist und die Fälschungen als das entlarvt hat, was sie waren. Katyn sollte ebenso ein Begriff sein. Ebenso warten noch viele Dokumente der Zeitgeschichte in verstaubten britischen Archiven auf ihre Freigabe, die wohl nicht ohne Grund immer noch unter Verschluß sind und von Historikern nicht eingesehen werden dürfen. Ich nehme Ihnen durchaus ab, gegen Unterdrückung und Terrorherrschaft zu sein. Das bin ich auch. Dazu aber in der Vergangenheit zu verweilen und ständig aufs Neue den Krieg gegen das III. Deutsche Reich zu führen ist dabei vollkommen unnötig. Meinen Sie etwa, die Demokratie bestünde nur aus Privatfernsehen, Mc Donalds und blumigen Reden zum Thema Menschenrechte? Wir können einen weiten Bogen spannen von den Atombomben von Hiroshima und Nagasaki, über den Krieg in Vietnam, der auf Grund eines erfunden Angriffs auf einen amerikanischen Flugzeugträger begann, über den Einmarsch der „Befreier“ in Afghanistan bis hin zum Überfall auf den Irak, der ebenfalls auf einer Lüge beruhte, da keine Atomwaffen gefunden wurden, nur um dessen Bodenschätze zu plündern und das Irakische Volk zu demütigen. Wir können weiter machen mit der Ausbeutung der Dritten Welt durch die sogenannte „westliche Wertegemeinschaft“, den Folterlagern Guantanamo und Abu Ghraib, dem Verseuchen unserer Nahrung durch die Gen-Mafia und dem Installieren einer EU-Diktatur in Form des Vertrages von Lissabon. Die „einzige Demokratie des nahen Ostens“, Israel, bekleckert sich auch nicht gerade mit Ruhm wenn es um das Thema Menschlichkeit geht.

13) Das III. Reich ist nun mal zentraler Bestandteil der jüngeren Geschichte dieses Landes. Also muß das Wissen weitergegeben werden. Ausblenden ist selten eine Lösung. Ihren Abschnitt zur Demokratie finde ich ja nicht uninteressant und ja: vor allem die Amerikaner vergewaltigen die Demokratie gerne mal. Ich verstehe nur nicht, was das mit unserem Thema zu tun hat.

Nur den Amerikanern die Schuld zuzuschieben, wäre etwas zu einfach. Immerhin wird deren Außenpolitik von den europäischen Demokratien gutgeheißen und nach Kräften unterstützt. Ganz vorne weg das Merkel-Regime. Amerika ist kein Symbol für vergewaltigte Demokratie, eher steht es für Demokratie ohne Maske. Das Thema hat sehr wohl etwas mit unserer Diskussion zu tun. Das Thema dieser Ausgabe heißt „Musik und Politik“ und nicht „Musik und Vorgestern“. Also lassen Sie uns über aktuelle Themen reden. Ich finde es äußerst ermüdend und leider vorhersehbar, daß jedes Mal das III. Reich als Totschlagargument rausgeholt wird. Für mich ist das III. Reich ein abgeschlossener Zeitabschnitt, den ich nicht ewig und immer wieder bewältigen muß. Ich lebe im Jahr 2011 und betrachte 1933 keineswegs als unsere „jüngere Geschichte“, die anscheinend niemals „altert“. Für mich zählen zur „jüngere Geschichte“ beispielsweise der Mauerfall, den ich selbst als noch sehr junger Mensch miterlebt habe, der sogenannte Terroranschlag auf das Welthandelszentrum mit all seinen verdunkelten Hintergründen und der Überfall auf den Irak.

14) Wie sieht denn die von Ihnen vorgeschlagene Lösung aus? Deutschland ist/war ein Einwanderungsland, davon hat die hiesige Wirtschaft profitiert. Die Leute, die damals nach Deutschland gezogen sind, haben sich hier niedergelassen, Kinder bekommen, Familien gegründet. Daraus resultiert eine Gesellschaft, die sich aus den unterschiedlichsten ethnischen Gruppierungen zusammensetzt. Soll man die nun alle hinauswerfen, weil sich ein Teil von diesen noch nicht auf einem angemessenen Sprachlevel befindet oder wie lautet Ihre Vorstellung zur Lösung des Problems? Sie werden da doch nicht vollkommen ideenlos sein oder?

Wie Sie schon richtig sagen hat die Wirtschaft davon profitiert, aber eben nur die Wirtschaft. Die Wirtschaft ist ein Zweig, der den Hals nie voll bekommt. Dieses Metier bezeichne ich gerne als asoziale Randgruppe. Man hat sich dem Größenwahn des unbeschränkten Wachstums verschrieben. Nur kann es in einer beschränkten Welt kein unbeschränktes Wachstum geben. Durch die Verflechtung der Wirtschaft mit dem herrschenden System werden Gesetze geschaffen, die es erlauben, Gewinne zu personalisieren.  Die Verluste trägt sie indes auf den Schultern des deutschen Steuerzahlers aus. Dies nur kurz zum Thema „hiesige Wirtschaft“ die kein Vaterland sondern nur Standorte kennt. Ideenlosigkeit liegt mir fern. Wie ich schon weiter oben erwähnt habe, brauchen wir nur die bestehenden Gesetze anwenden, bzw. bestehende Gesetze den neuen Gegebenheiten anzupassen. Kriminell gewordene und langzeitarbeitslose Fremde gehören in ihre Heimatländer abgeschoben. Das größte Problem sollte damit erledigt sein. Ferner, um den Zuzug unqualifizierter Menschen zu stoppen, die unser Sozialsystem unnötig belasten, gehört der Asylparagraph komplett gestrichen. In Zeiten von Wirtschaftskrisen und Massenarbeitslosigkeit ist solch ein Luxus nicht mehr tragbar. Dann ist Schluß mit Tischlein deck dich. Wohl aber würde ich diesen Sektor „privatisieren“. Dies sähe dann so aus, daß diejenigen, die der Meinung sind „man müsse diesen armen Menschen doch helfen“ dies tun können. Nämlich indem sie die Fremden in ihrer eigenen Behausung beherbergen und für deren Versorgung aufkommen müssen. Sie werden sich wundern, wie schnell diese Stimmen verstummen werden, sobald selbstverantwortliches Handeln gefordert wird. Es ist immer leicht, mit Geld um sich zu werfen, das einem nicht gehört.

15) Daß die Wirtschaft kein Vaterland sondern nur Standorte kennt, finde ich wunderbar. Würde man es darauf beschränken und die vielen Negativaspekte der Wirtschaft ausblenden, wäre die Wirtschaft doch Inbegriff einer zusammenwachsenden Welt. Sind Sie etwa stolz darauf, Deutscher zu sein? Hier geboren worden zu sein, ist doch keine Leistung, die Sie erbracht haben, sondern nichts weiter als ein biologischer Zufall. Wer braucht denn schon ein Vaterland?

Dann blenden Sie weiterhin aus, ich orientiere mich an der Realität. Jeder Mensch braucht ein Vaterland. Was Ihre zusammenwachsende Welt betrifft, bzw. den Vaterlandsgedanken angeht, so scheinen Sie nicht auf dem Laufenden zu sein. Der Süd-Sudan spaltet sich von Nord-Sudan ab, die belgische Zwangsehe ist bald Geschichte.  Es wird in Zukunft die beiden unabhängigen Staaten Flandern und Wallonien geben, Jugoslawien ist auseinandergefallen, ebenso wie die UDSSR in viele Einzelstaaten zerbröselt ist. Die skandinavischen Länder kehren dem EU-Moloch den Rücken und beginnen die „Vereinigte nordische Föderation“ zu gründen. Die Vereinigten Staaten von Amerika werden auf kurz oder lang auch nicht mehr all zu vereinigt sein. Nur weil jeder Mensch mit dem anderen übers Weltnetz und per e-Post miteinander kommunizieren kann, sollten Sie sich nicht der Illusion hingeben, daß irgendetwas zusammenwächst. Die betroffenen Völker haben diese egalitäre Barbarei am eigenen Leib erlebt, von der Sie immer noch träumen. Abertausende haben in blutigen Bürgerkriegen ihr Leben lassen müssen, nur weil gewissenlose Politiker wider die Natur gehandelt und ein heilloses Völkerchaos geschaffen haben. Anstatt Ihrem erzwungenen Miteinander stehe ich für ein gleichberechtigtes Nebeneinander freier Völker und souveräner Vaterländer. Übrigens steht unter dem Konterfei Atatürks auf der Titelseite der in Deutschland meist gekauftesten türkischen Zeitung Hürriyet der Spruch “Die Türkei den Türken“. Somit scheint das Klientel, für das Sie sich einsetzen dem Vaterlandsgedanken ebenfalls nicht ganz abgeneigt zu sein. Zuerst bin ich stolz auf das was ich persönlich leiste. Es erfüllt mich aber auch mit Stolz in diese Schicksalsgemeinschaft hineingeboren zu sein, die so viele große Geister hervor gebracht hat und als Teil vom Ganzen mitwirken zu können. Keiner von uns ist ein biologischer Zufall. Wir alle sind die logische Konsequenz aus der Vereinigung unserer Eltern. Dieses ganze Gerede von „zufällig irgendwo geboren zu sein“ klingt für mich zu sehr nach der Geschichte mit dem Klapperstorch, der irgendwo Kinder ausliefert. Niemand wird zufällig irgendwo geboren sondern ist ein weiteres Glied in seiner Ahnenreihe.

16) Hat ein hier in der dritten Generation lebender, türkischstämmiger Deutscher Ihrer Meinung nach sein Recht verwirkt, in Deutschland zu leben, wenn er einen Ladendiebstahl begeht? Und wie sollten wir kriminelle „Nichtfremde“ handhaben?

Natürlich nicht direkt bei einem Ladendiebstahl. Ich rede von kriminellen Familienklans, Gangs und organisierten Verbrecherbanden. Für mich gibt es übrigens keine türkischstämmigen Deutsche, nur Türken, die deutsch sprechen. Deutsche Straftäter durchlaufen das übliche Prozedere und man wird versuchen, sie nach der Haft in die Volksgemeinschaft einzugliedern. Triebtäter werden, nach einem Volksentscheid nach Schweizer Vorbild, selbstverständlich zum Schutze unserer Frauen und Kinder hingerichtet.

17) Und was ist bitte mit politischen Flüchtlingen, die in ihren Heimatländern verfolgt und getötet werden? Sollen wir die einfach ihrem Schicksal überlassen, weil wir uns diesen „Luxus“, wie Sie es nennen, nicht mehr leisten können (was auf eine perverse Art so klingt, als würde man drüber nachdenken, sich einen Sportwagen oder einen anderen kostspieligen Hobby-Zeitvertreib zu leisten).

Ich weiß nicht, wo sie leben oder ob sie reiche Eltern haben. Aber in Zeiten von Hartz IV und in denen jedes fünfte Kind arm (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung), jedes sechste Kind von Armut betroffen (Bericht zur Lage der Kinder in Deutschland von Unicef aus Mai 2008) und fast 2 Mio. Kinder unter der Armutsgrenze leben, sind Sportwagen für die Meisten von uns Deutschen kein Thema, über das man nachdenken braucht. Es gibt auf dieser Welt ca. 194 Staaten, Tendenz steigend, und somit für einen Verfolgten mindestens 193 Ausweichmöglichkeiten. Kein anderes Land nimmt so viele Menschen auf wie wir, außer evtl. den USA und verschleudert dabei so bereitwillig den Wohlstand der einheimischen Bevölkerung. Damit muß Schluß sein. Doch wie schon gesagt, lassen Sie sich von mir nicht aufhalten und zeigen Sie Eigeninitiative.

18) Noch mal das Thema Wirtschaft. Durch den Wirtschaftsaufschwung profitiert doch nicht nur die Wirtschaft, sondern auch die Menschen, die in einer Gesellschaft leben und deren Lebenssituation und -standards sich dadurch verbessern. Letztlich haben die „Gastarbeiter“, gewillt Jobs zu übernehmen, für die sich manch ein Deutscher zu schade ist, dafür gesorgt, daß es der deutschen Gesellschaft besser geht. Daß eine Nationalitätenmischung auch zu Konflikten führt, bei denen man dann bestmöglichst versuchen muß, Lösungen zu finden, unter Berücksichtigung der verschiedenen Interessengruppen, das ist die Herausforderung, vor der wir aktuell stehen und die es zu meistern gilt.

Das Märchen von den Gastarbeitern, die Deutschland wieder aufgebaut haben, sollte mittlerweile entzaubert sein. Der Aufbau begann sofort nach dem Krieg durch unsere Trümmerfrauen, deren Leistungen gerne unter den Teppich gekehrt werden. Die Gastarbeiter aus Italien kamen 1955 und die aus der Türkei erst in den 1960ern. Diese Länder wollten auf der einen Seite ihren ei­genen Arbeitsmarkt entlasten und spekulierten auf der anderen Seite auf De­visen­überweisungen der Gast­arbeiter in die Heimat. Die Bundesrepublik zögerte, gab aber dem Druck der Wirtschaft nach, die sich auf die bil­ligen Arbeitskräfte freute. Und wie die Bezeichnung „Gast“ vermittelt, gehen Gäste auch irgendwann wieder nach Hause. Darauf zu beharren, hat das BRD-Regime leider versäumt. Das die Gastarbeiter die Tätigkeiten ausübten, für die sich unsereiner angeblich zu schade ist, stimmt nicht oder nur bedingt. Zum einen würde es bedeuten, daß es zwischen 1945 und 1955 keine Müllabfuhr gegeben hätte, zum anderen kamen nur wenig bis gar nicht qualifizierte Fachkräfte ins Land. Meine Lebenssituation hat sich übrigens nicht gebessert, nur weil sich die Chefs multinationaler Konzerne die Taschen füllen. Als Familienvater und Alleinverdiener wäre mir das bestimmt aufgefallen.

Das Gespräch führte der Saitensprung

* Im Jahr 2000 ertrank ein Sechsjähriger im Sebnitzer Freibad. In den Medien wurde anfangs fälschlicherweise berichtet, es habe sich um einen rassistischen Übergriff gehandelt.

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