Finger weg von unseren Kindern – oder vom Neid der Besitzlosen

Es gibt Dinge, da weiß man nicht, ob man lachen, weinen oder stinksauer werden soll. Ein solches Ding ist der Artikel auf Spiegel-Online mit dem Titel „Kindheit am rechten Rand“. Als Autoren werden Maik Baumgärtner und Andrea Röpke genannt. Beide demokratischen Haßprediger sind dem linksextremistischen Spektrum zuzuordnen.  Was dort zum Besten gegeben wird, grenzt schon fast an Wahnvorstellungen, die professioneller Behandlung bedürfen. Da ist von dem „Niederschlesischen Feriendorf“ in der Oberlausitz, angeblich Anlaufstelle für „Rechtsradikale“, die Rede. Auf Anfrage, ist zu lesen, teilt jedoch Änne Redeker von der Betreiberfamilie mit, „Jeder ist mir willkommen, der sich benehmen kann und der gerne in dieser Gegend Urlaub machen will“, und betont ebenfalls, daß niemals nach der politischen Einstellung der Gäste gefragt wird. Was daran nun rechtsextrem sein soll, erschließt sich wohl nur Eingeweihten oder Menschen mit Paranoia. Vielmehr ist dies praktizierter Pluralismus, den es hier sonst anscheinend nur in der Theorie gibt. Ebenso wird ein Bedrohungszenario aufgebaut, daß sich wie folgt liest: „Mehrere tausend Kinder von Neonazis wachsen nach Schätzungen von Ermittlern mit Waffen, Gewalt, Hausdurchsuchungen, Nazi-Devotionalien, Liedern von Hitlerjugend und Waffen-SS sowie Götzen-Verehrung des „Dritten Reichs“ auf. Ungefragt werden sie Teil einer eingeschworenen „Kampfgemeinschaft“, die sich hinter einer bürgerlichen Fassade verbirgt.“ Nun gehöre ich zur völkischen Sorte, dennoch wächst meine kleine Tochter weder mit Waffen, Nazi- Devotionalien noch mit Liedern von Hitlerjugend und Waffen-SS auf. Sie muß auch nicht im Stechschritt auf und ab marschieren oder mit dem Stahlhelm durch den Vorgarten robben. Das ist keine „bürgerliche Fassade“ sondern der Normalzustand. Vielmehr bedient man sich dumpfen Verallgemeinerungen um ein Feindbild in grellen Farben an die Wand zu werfen. Was die Gewalt angeht, so gehört diese leider zum brd-Alltag dazu, siehe U-Bahnschläger und Propagandastreifen á la Inglourious Bastards. Schuld sind jedoch nicht sogenannte Rechtsradikale, sondern das genaue Gegenteil: die generelle Veruntermenschung  und Auslebung jeglicher Triebhaftigkeit, was repräsentativ für demokratische Regime sind und uns als Freiheit verkauft wird. Das Verhätschelung von zumeist fremden Gewalt- und Sexualstraftätern steht eine extreme Hetz-und Verfolgungsjagd Andersdenkender gegenüber, die jegliche Relation vermissen läßt. Wenn die Knäste mir Dissidenten überfüllt sind, ist für echte Verbrecher natürlich kein Platz mehr da. Die Hausdurchsuchungen müßten ebenfalls nicht sein, würde man aufhören, nationale Menschen zu kriminalisieren. Nur liegt das am System und seinen Gummiparagraphen, nicht an uns.

Der brandenburgische Verfassungsschutz weiß ebenso etwas zur Benennung  der Problematik beizusteuern. So würden Väter und Mütter aus dem Nationalen Widerstand auf „Volkstänze, Kinderfeste und die scheinbare Geborgenheit in Szenejugendlagern“ setzten. Daß Eltern ihre Kinder nicht vor Spielkonsolen vergammeln und verfetten lassen, scheint in der brd anscheinend schon als Bedrohung, gar einer Art Revolution gleich zu kommen.  Auch verausländerte Jugendtreffs samt Bandenkriminalität, antideutschem Rassismus und Rauschgift, vor allem in den bundesdeutschen Ballungsgebieten, rangieren in der Tat in unserer Beliebtheitsskala gleich hinter Angela Merkel und Lord Voldemort.  Dies sind leider keine überspitzten Horrormärchen, sondern leider trauriger Alltag für die Restdeutschen in sogenannten sozialen Brennpunkten. Und der Braunschweiger Präventionsexperte Reinhard Koch von der „Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt“  warnt, daß „vielerorts Alltagswelten entstünden, in denen die eigene Lebenswelt der menschenverachtenden Ideologie vollständig angepasst ist“. Der Nachwuchs würde so zum politischen Instrument. Die letzte Äußerung gleicht einem Treppenwitz. Denn wenn einer unsere Kinder politisch instrumentalisiert, dann ist es ein brd- Regime, daß Schulklassen zu anti-Rechtsdemos, Toleranzfesten und nach Auschwitz karrt, um die ewige Schuld Deutschlands zu manifestieren und weiter Sargnägel in das deutscher Volk zu schlagen. Politisch aufgeladene Sendungen auf z.B. KIKA (Kinderkanal), wo eine völlig durchmischte Gesellschaft als völlig normal dargestellt wird, und unterschwellig bis ganz plakativ der Konsum gepredigt wird, tun ihr Übriges. Was an einer Ideologie menschenverachtend sein soll, die Kinder hervorbringt, bleibt mir ebenso schleierhaft. Wer weiß, was in der kranken Fantasie solcher Herren vorgeht, wie denn die Zeugung eines kleinen Nasos (NAtionalSOzialisten) vor sich geht. Papa Skinhead begattet unter einer Hakenkreuzfahne und mit „Heil Hitler!“-Rufen seine blondgezopfte Gebärstute, die ganz verzückt mit „Sieg Heil!“ antwortet und die wie selbstverständlich ihre Daseinsberechtigung  nur darin sieht, das Gebärversagen der Restdeutschen auszugleichen? Und nach dem Akt schauen sich beide ganz romantisch bei Kerzenschein, deutscher Bratwurst und einer Pulle Bier, gebraut nach deutschem Reinheitsgebot (!) „Der ewige Jude“ an. Herrn Koch sei gesagt, daß gewollte Kinder immer etwas mit Liebe und Zuneigung zweier Menschen zu tun haben. Deswegen bringt ein gefühlskaltes, kapitalistisches und auf Atomisierung des Einzelnen ausgerichtetes Denken, was in der brd propagiert wird, kaum noch Kinder hervor. Dieses Denken hat sogar dafür gesorgt, daß innerhalb von 70 Jahren Frieden beinahe ein Drittel unseres Volkes verschwunden ist. Sei es durch Abtreibung, Geburtenverzicht oder Auswanderung.  Was ist menschenverachtend und menschenfeindlich, wenn nicht das? Überhaupt scheint dieser Widerspruch überhaupt niemanden aufzufallen, obwohl er doch so offensichtlich ist. Jedoch begräbt die unreflektierte Aneinanderreihung von Chimären, wie sie die Urheber des Textes betreiben, jegliche Form von Objektivität.

Auch nicht schlecht ist diese Stelle: „Der „politische Missbrauch“ beginnt nicht selten bereits bei der Namensgebung, stellt der Landesverfassungsschutz in Brandenburg fest. Nordisch klingende Namen wie Markward würden bevorzugt. „In solchen Fällen knüpfen rechtsextremistische Eltern an die Namensgebung des Nationalsozialismus an und formen letztendlich alltägliche Namen zu rassistischen Visitenkarten um.“ Wenn ich den Namen Markward in der Suchmaschine eingebe, erscheint als erstes ein Pfaffe der von 1150 bis 1165 Abt des Reichsklosters Fulda war. Vielleicht ein Vorläufer der Nazis?! Reichskloster klingt immerhin verdächtig. Man weiß es nicht. Vielleicht ist es aber auch ganz normal, daß deutsche Eltern mit einem Mindestmaß an Verstand ihren Kindern Namen geben, denen eine gewisse Verbundenheit und Sinnhaftigkeit inne wohnt. Was soll man davon Namen halten, wenn, wie es eine Zeit lang Mode war, Eltern ihren Sohn nach einem Zeichentrickfisch benennen, in der völligen Unkenntnis, daß Nemo zu dt. „Niemand“ heißt. Auch Gruselnamen wie Shakira-Jaqueline, wie einst eine Dame ihr Kind im Supermarkt rief, bleiben der Naso-Erlebniswelt zum Glück erspart. Auch würde der gemachte Vorwurf im Umkehrschluß bedeuten, daß türkische Eltern, die ihre Kinder Mustafa oder Kemal nennen, rechtsradikale Tendenzen vermuten lassen, bemüht man dort ebenso vorzugsweise Namen des eigenen kulturellen Spektrums. Christen bedienen sich bei der Namenswahl für ihre Kinder gerne aus der Bibel. Das alles erklärt sich nun mal aus den gegebenen Umständen von selbst.

Nicht zu vergessen ist folgende Erkenntnis von Baumgärtner  Röpke: „Das Geschlecht entscheidet über die Position innerhalb der Gemeinschaft.“  Ist ja ganz was Neues. Obwohl es ja mal interessant wäre, wenn beim nächsten Pfingstlager die Männer sich um die Kinder kümmern und Kuchen backen, während die Frauen die Baumstämme für das Lagerfeuer schleppen.

Wir nähern uns nun des Pudels Kern. Das Traktat weiß nämlich zu berichten: „Erreicht der ideologische Einfluss solche Ausmaße, dass eine Kindeswohlgefährdung vorliegt“, warnt Präventionsexperte Günther Hoffmann aus Anklam, „dann sind staatliche oder soziale Stellen in der Pflicht, die Situation zu prüfen.“  Ohne gutmenschliche Verschleierung und auf den Punkt gebracht, klingt das dann so: Die brd-Führung geht das Personal aus. Man hat nun erkannt, daß mit den Sprößlingen der Import-Deutschen kein Blumentopf zu gewinnen ist. Da der konditionierte brd-Pöbel vor lauter Spaß, Party und Konsum ganz individualistisch das Kopulieren und Kinderzeugen vernachlässigt, bedient man sich also bei den verhaßten Rechtsextremen. Deren Kinder kommen dann in staatliche Obhut, werden dort ideologisch auf Gleichschritt getrimmt und zu wahren Demokraten umerzogen. Schöne neue Welt(ordnung).

Warum sich immer mehr Menschen diesem „freiesten Rechtsstaat den es je auf deutschem Boden“ gegeben hat, entziehen, wird leider mit keiner Silbe hinterfragt. Daß völkische Menschen offiziell gar nicht im brd-Alltag erwünscht sind, und somit als logische Schlußfolgerung eigene Strukturen aufbauen, liegt in der Natur der Sache. Da werden Erzieherinnen auf Grund ihrer Weltanschauung entlassen, obwohl fachlich nichts zu beanstanden war. Gesinnungstests für angehende Erzieherinnen und Erzieher sind nun die Folge. Fußballtrainer  werden entsorgt und Sportvereine werden auf Toleranz eingeschworen. Diese Toleranz sieht dann so aus, daß Menschen mit der falschen Gesinnung gleich die Aufnahme verweigert oder mit Rausschmiß bedroht werden. Das wir unter diesen extremen Bedingungen unsere Kinder nicht groß ziehen möchten, sollte für jede Mutter und jeden Vater nachvollziehbar sein. Wir wollen Freiheit, keine Demokratie. Wir wollen die klassische Familie, keine geschlechtslosen und entarteten „Menschinnen“. Bei uns dürfen Männer noch Männer und Frauen noch Frauen sein und sich zwanglos in ihre natürliche Rolle einfügen.  Dieses Recht auf Leben nehmen wir wahr.

Zum Ende noch ein Beispiel aus dem Artikel, der vor menschenverachtender Grausamkeit nur so strotzt: „Eine Erzieherin berichtete von einer Familie, in der Kinder ihre Eltern mit „Herr Vater“ und „Frau Mutter“ anreden.“  Herr Baumgärtner, Frau Röpke, ihre Probleme möchte ich haben….

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4 Kommentare zu „Finger weg von unseren Kindern – oder vom Neid der Besitzlosen

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  1. Mal wieder ein großartiger Kommentar. Danke für den tollen blog, ich hoffe sie machen fleißig weiter.
    Ich frage mich, wie sie selbst z.B. damit umgingen, würde ihre Tochter mit Migrantenkindern Freundschaft schließen und in deren Kreisen verkehren. Würden sie speziell darauf reagieren? Eine dumme Frage, aber mich hat der Text neugierig auf eben diese gemacht.

    1. Vielen Dank für die netten Worte. Wenn das Umfeld stimmt, und es in der eigenen Familie und im Freundeskreis viele Spielkameraden gibt, besteht eigentlich keine Notwendigkeit, sich Sorgen zu machen. Überreaktion ist ebenfalls nicht der richtige Weg. Durch die entsprechende Erziehung sollte dem Kind eine gewisse Meßlatte für ein bestimmtes Niveau vermittelt werden, daß es schon von selbst erkennt, welcher Umgang nützt und welcher schadet. Gammler und Taugenichtse versprühen nicht gerade Elan und Lebensfreude. Natürlich heißt das nicht, daß damit jedes deutsche Kind automatisch der richtige Umgang ist. Das Vorleben eines positiven Lebensgefühls und einer lebensbejahenden Weltsicht ist ebenso entscheidend. So weit die Theorie. Sollte ich dennoch irgendwann an diese Situation kommen, wird sich zeigen ob ich Recht behalte 😉

  2. Als ich diese Zeilen las, hatte ich das Gefühl ein Stück weit selbst Teil dieser wunderbaren Worte zu sein. Auch ich bin stolzer Vater eines kleinen Mädchen und bin oft um ihre Zukunft in unserem so „freien“ Land besorgt. Aber ich weiß, dass ich nicht allein bin. Solange es Menschen wie wir gibt, solange gibt es Zukunft für unsere Kinder, entgegen aller „demokratischen“ Bemühungen. Grüße aus Mecklenburg.

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